Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Abnützungskampf mit unglücklichem Ende

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bereits vor dem Samstagsspiel war klar, dass dem VBC Freiburg ein grosser Kampf bevorsteht. Wie die Einheimischen brauchte auch der Gast aus Therwil dringend Punkte, um den Sprung in die Playoffs der NLB zu schaffen. Der Kampf um die vier Playoffplätze ist eng: Die zweitplatzierten Baslerinnen und das fünftplatzierte Genf trennen gerade mal drei Punkte.

Die Begegnung hielt denn auch, was sie versprach. Dem VBC Therwil gelang der bessere Start in die Partie, er hielt während des ganzen ersten Satzes den Druck auf die junge Freiburger Equipe hoch. Während die Gäste stark servierten und überzeugt angriffen, blieben den Freiburgerinnen nicht viele Chancen, um dem Gegner Paroli zu bieten. Obwohl sich das Heimteam immer wieder zurückkämpfte, behielt Therwil die Oberhand und gewann den ersten Satz deutlich mit 25:17.

Freiburg musste mit einem stark dezimierten Kader antreten: So waren unter anderen Kressler und Vanis mit der Juniorinnennationalmannschaft an der EM-Qualifikation im Einsatz, und Leite Perreira hatte Einreiseschwierigkeiten bei ihrer Rückkehr in die Schweiz. Angesichts dieser Tatsache zeigte das Team eine grossartige Leistung im zweiten Satz. Muriel Grässli holte mit ihren Services viele Punkte, und auch die junge Passeuse Méline Pierret agierte clever und liess sich immer wieder Punkte durch geschickt gespielte zweite Bälle gutschreiben (25:21).

Den Freiburgerinnen ging der Schnauf aus

Das dezimierte Kader wirkte sich vor allem während des dritten Satzes negativ aus. Während Therwil durch seine vielen Auswechslungsmöglichkeiten immer wieder frischen Wind ins Spiel brachte, scheiterte Freiburg wieder und wieder am guten Aussenblock der Baslerinnen.

Der vierte Satz war ein Abnützungskampf auf beiden Seiten: Therwil überzeugte weiterhin mit schnellem Spiel und guter Blockarbeit, Freiburg auf der anderen Seite mit dem unbändigen Willen, einen fünften Satz zu erzwingen. Lange Ballwechsel mit tollen Rettungsaktionen der beiden Liberas hielten die Spannung hoch. Zum Schluss verbuchten zwei Service-Asse von Sarina Brunner und Francine Marx den Satzsieg (25:22).

Im fünften Satz liessen die Energiereserven der Freiburger­innen nach. Obwohl sie durch ein variantenreiches Spiel versuchten, den Gegner in Schach zu halten, gelang es nicht, den guten Aussenblock der Baslerinnen zu überwinden. Der eiserne Freiburger Wille zeigte sich in unzähligen Verteidigungsaktionen, trotzdem reichte es nicht, um gegen die konsequent agierenden Gäste das Tiebreak für sich zu entscheiden.

So blieb am Ende aus Freiburger Sicht zwar eine schmerzliche Niederlage, zugleich aber die Erkenntnis, dass man den einen Punkt absolut verdient hatte. Das Team mit fünf Spielerinnen auf dem Feld, die noch nicht das 20. Lebensjahr erreicht haben, zeigte gegen Therwil eine starke Leistung. Nur das Happy End fehlte.fmx

Telegramm

Freiburg – Therwil 2:3 (17:25, 25:21, 19:25, 25:22, 11:15)

VBC Freiburg: M. Pierret, M. Grässli, S. Brunner, J. Dietrich, M. Schnetzer, F. Marx, F. Knutti (Libera).

NLB. Frauen. Rangliste: 1. Münchenbuchsee 12/30 (31:10). 2. Therwil 12/26 (29:15). 3. Freiburg 12/25 (27:15). 4. Neuenburg UC II 12/24 (26:12). 5. Genf 12/23 (25:16). 6. Cheseaux II 12/7 (13:31). 7. Köniz II 12/5 (8:34). 8. Val-de-Travers 12/4 (9:35). – Münchenbuchsee für die Finalrunde qualifiziert; Cheseaux II, Köniz II und Val-de-Travers in der Abstiegsrunde.

Mehr zum Thema