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Abschlussfeier für 2724 Lehrlinge

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Der riesige Saal im Forum Freiburg füllt sich nur langsam. Die Ankunft der fast 2000 Eltern, Verwandten und Freunde der Lehrabgänger ist allerdings schon auf der Stras­se bemerkbar. Der Stau auf der Autobahn reicht fast bis zur Einfahrt Freiburg-Süd. Sie alle sind gekommen, um an der Abschlussfeier der 2724 Absolventen einer Lehre mit Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis oder mit Berufsmatura teilzunehmen. Über den Tag hinweg wird es noch drei weitere Feiern geben, diese sind jeweils nach Berufsgruppen aufgeteilt.

An die Zukunft denken

Bei der Begrüssung durch den Chef des Amtes für Berufsbildung, Christophe Nydegger, gibt dieser die wichtigsten Zahlen und Fakten bekannt (siehe Kasten). Als er die Erfolgsquoten verliest, ertönt lauter Jubel und Applaus im Saal.

Danach erhält Olivier Curty, Staatsrat und Volkswirtschaftsdirektor das Wort. «Ich weiss, Ihr denkt im Moment eher an Ferien auf einer schönen Insel, als an eure zukünftige Berufsbildung», sagt er humorvoll. Dann beschreibt er ein Szenario, in dem jemand auf einer einsamen Insel gestrandet ist. «In dieser Situation hätte ich lieber einen Bootsfachwart oder einen Sanitärinstallateur an meiner Seite, als einen Philosophen». Er ermahnt die Absolventinnen und Absolventen aber auch, dass es wichtig sei, sich immer wieder weiterzubilden, da jederzeit neue Technologien entwickelt würden. Nach diesem Blick in die Zukunft der Lehrabgänger schliesst er seine Rede mit den Worten: «Denkt daran, manuelle Fähigkeiten halten die Welt zusammen.»

Ehrung der Lehrlinge

Danach sind endlich die Absolventen selbst an der Reihe. Nach und nach verliest Peter Zollet, der Adjunkt des Dienstchefs Nydegger, die Namen. Zuerst treten die Besten ihres Berufs allein auf die Bühne, dann folgen jeweils die anderen Abgänger des selben Berufs. Mal formell gekleidet mit Anzug oder festlichem Kleid, mal nur in T-Shirt und kurzen Hosen steigt ein Absolvent nach dem anderen die Treppe zur Bühne hoch. Ihre Namen erscheinen währenddessen auf der riesigen Leinwand.

«Denkt daran, manuelle Fähig­keiten halten die Welt zusammen.»

Olivier Curty

Staatsrat und Volkwirtschaftsdirektor

Zahlen

Mehr Absolventen als im letzten Jahr

2724 Lernende von über 130 verschiedenen Berufen haben gestern ihren Lehrabschluss im Forum Freiburg gefeiert. An den vier über den Tag verteilten Zeremonien nahmen je über 2000 Besucher teil. Diese waren nach Berufsgruppen eingeteilt worden. 162  Absolventen haben die zweijährige Basisausbildung beendet, bei der drei- bis vierjährigen Lehre waren es 2010 Kandidaten. Eine Berufsmatura haben 552 Personen erhalten. «Nach dem leichten Rückgang im letzten Jahr ist die Zahl der Lehrabgänger dieses Jahr wieder stiegen», erklärt Christophe Nydegger, Chef des Amtes für Berufsbildung in seiner Ansprache. Insgesamt hatten sich fast 3000 Personen für die Prüfungsverfahren angemeldet. Es sind also knapp 270 Lehrlinge, die nicht bestanden haben.

Hohe Erfolgsquote

Trotzdem seien die Erfolgsquoten höher als im Vorjahr. Diese belaufen sich bei der zweijährigen Ausbildung auf 91,5 Prozent. «Für den erfolgreichen Abschluss einer drei- oder vierjährigen Lehre liegt die Erfolgsquote bei 90 Prozent», sagt Nydegger. Aussergewöhnlich sei schliesslich der Prozentsatz bei der Berufsmatura. Dieser betrage 98,1 Prozent, was deutlich über dem Schweizer Durchschnitt liege. Für besonders gute Leistungen wurden an den Feiern Preise in 16 verschiedenen Katego­rien vergeben. 47 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger haben diese in Empfang genommen. 125 Personen erhielten einen Preis für das beste Resultat innerhalb ihres Berufs. Am beliebtesten bleiben auch in diesem Jahr die technischen und kaufmännischen Berufe mit insgesamt 400 Absolventinnen und Absolventen.

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