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Abstimmungskampf beim Jubiläum

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Sie habe sich vorgenommen, sich kurz zu halten. Immerhin warte auf die über 400 Teilnehmer der Generalversammlung des Wirteverbands Gastro Freiburg noch ein reichhaltiges ganztägiges Programm mit Schifffahrt zum 125-Jahr-Jubiläum, sagte Präsidentin Muriel Hauser. Dies hindere sie jedoch nicht da­ran, einige Bemerkungen zu Themen anzubringen, welche die Wirte beträfen und sie manchmal auch beunruhigten.

So warb die Präsidentin für ein Ja bei der kantonalen Volksabstimmung vom 30. Juni über verlängerte Ladenöffnungszeiten an Samstagen. Wenn die Läden samstags um 16 Uhr schliessen, so schade dies nachweislich dem lokalen Handel und verursache einen kantonalen Einkaufstourismus. In städtischen Zentren mangle es vor allem am Samstag zunehmend an Dynamik, so Hauser. «Insbesondere in Bezug auf Cafés und Restaurants bin ich überzeugt, dass eine solche Massnahme einen willkommenen Anreiz darstellen würde. Auch der Erhalt von Arbeitsplätzen im stark unter Druck stehenden Einzelhandel und in der Gastronomie steht auf dem Spiel», sagte sie.

Hauser sagte an der Versammlung weiter: «Es wäre bestimmt klug, die Ladenschlusszeiten näher an die Essenszeiten in den Restaurants heranzuführen.» Die Leute hätten schliesslich keine Lust, sich um vier Uhr nachmittags in einer Art Ausgangssperre zu befinden.

Für mehr Nachtleben

Die Präsidentin der Freiburger Wirte ging auch auf eine Motion der Grossräte Romain Collaud (FDP, Massonnens) und Johanna Gapany (FDP, Bulle) ein, die eine vollständige Änderung des Gesetzes über die öffentlichen Gaststätten fordern. Gemäss der Motion sollen die Zahl der Patente durch eine Vereinfachung verringert, die Öffnungszeiten von Bars und Diskotheken verlängert und die Begrenzung der Nachtrestaurants aufgehoben werden. Mit der ­Motion hat der Grosse Rat vor allem die globale Verlängerung der Öffnungszeiten akzeptiert. Gemäss Hauser sei nun ein Gesetzesentwurf vom Staatsrat ausgearbeitet worden, der demnächst in die Vernehmlassung gehe. Auch Gastro Freiburg werde dazu Stellung nehmen.

Muriel Hauser erinnerte da­ran, dass Gastro Freiburg hinsichtlich dieser Gesetzesänderung unter seinen Mitgliedern eine Umfrage bei den im Nachtleben tätigen Akteuren gestartet habe. Die erhaltenen Antworten hätten ergeben, dass es notwendig sei, eine deutliche Unterscheidung zwischen Bars und Diskotheken einzuführen. Das Wochenendangebot sei zudem durch die Verlängerung des Patents B+ auf den Donnerstag weiterzuentwickeln. Schliesslich sei der Nachtkundschaft zu ermöglichen, sich zu später Stunde an Orten, die ihrem Konsumverhalten entsprechen, zu verpflegen.

80 neue Wirte

Nebst den Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr stand das vergangene Jahr von Gastro Freiburg im Zeichen einer internen Reorganisation. So sei es in den letzten drei Jahren zu mehreren Sektionszusammenführungen gekommen, zuletzt zwischen den Sektionen Sense und See. Diese Reform dürfte mit der Fusion zwischen den Sektionen Stadt und Saane-Land abgeschlossen werden.

Weiter hat Gastro Freiburg einen Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht und die Präsenz auf Facebook und Instagram verstärkt.

Schliesslich führte der Dachverband seine Ausbildungstätigkeit weiter. Gestern in Murten haben 80 Personen ihr Wirtefachdiplom entgegennehmen können. Beim Kurs für Deutschsprachige bestanden neun von zehn Kandidaten, in den französischsprachigen Kursen 71 von 89.

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