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Abwasser und Abfall teurer

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Gemeindeversammlung Alterswil

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

In den letzten Jahren hatte die Gemeinde Alterswil die Defizite aus der Abfallentsorgung mit Steuereinnahmen gedeckt, was den gesetzlichen Vorschriften widerspricht. Das neue Abwasserreglement sieht deshalb die Einführung einer Grundgebühr vor, mit der die Fixkosten (Leitungen, Anteile an der Ara Sensetal und der Ara Taverna) gedeckt werden sollen. Diese hängt von der Grösse des Grundstücks ab.

Ein Wink mit dem Zaunpfahl

Neu werden auch die Besitzer von unbebauten Parzellen zur Kasse gebeten. Der Gemeinderat will ihnen damit einen Wink mit dem Zaunpfahl geben und der Gemeinde gleichzeitig einen Entwicklungsschub verschaffen, wie Finanzchef Hanspeter Bellorini erklärte. Der Einheitstarif für die Grundgebühr wird auf 40 Rappen festgelegt, was einen Kostendeckungsgrad von 56 Prozent bringt. Da dies noch nicht den gesetzlichen Vorschriften entspricht, erhält der Gemeinderat die Kompetenz, den Satz auf 60 Rappen anzuheben – was frühestens 2007 geschehen soll.

Die Betriebskosten sollen durch die Verbrauchergebühr gedeckt werden. Diese wird von bisher 1.30 Franken pro Kubikmeter auf 1.50 Franken angehoben. Insgesamt kommen durch die höheren Abgaben 92000 Franken pro Jahr mehr in die Gemeindekasse. Die Gemeindeversammlung genehmigte das Reglement einstimmig.

Neu eine Abfall-Grundgebühr

Nur wenig mehr Diskussionen gab es beim neuen Abfallreglement, das mit nur einer Gegenstimme angenommen wurde. Auch hier soll das Verursacherprinzip stärker zur Anwendung kommen. Bisher wurden alle Kosten über die Kehrichtmarken gedeckt. Vor allem für die Entsorgung von Nicht-Siedlungsabfall (Grüngut, Glas, Alu, Weissblech, Pet, Karton, Häcksel) reichen diese Einnahmen aber nicht, so dass auch hier zusätzliche Steuergelder aufgewandt werden mussten.

Neu soll deshalb eine Grundgebühr von 50 Franken pro Haushalt erhoben werden. Dafür wird inskünftig die Entsorgung des Hauskehrichts etwas günstiger. Ausserdem wird für Kleinhaushalte eine 17-Liter-Marke herausgegeben. Weiter ist u.a. vorgesehen, dass Hundebesitzer gebüsst werden können, wenn sie den Hundekot nicht fachgerecht entsorgen.

Wunsch nach Skateplatz

Die 66 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten einen Kredit von 60000 Franken für die Einrichtung eines Skateplatzes. Eine Umfrage bei den Jugendlichen hatte den Wunsch nach einer solchen Einrichtung klar zum Ausdruck gebracht. Die Zustimmung zu diesem Kredit wurde vor allem von den Drittklässlern von Lehrer Josef Dietrich mit Jubel aufgenommen, die als Gäste an der Gemeindeversammlung weilten.

Als Ersatz für den aus der Gemeinde weggezogenen Präsidenten der Finanzkommission Pascal Julmy wurde Hubert Schibli als Vertreter der CVP in dieses Gremium gewählt.

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