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Advent, Advent, ein Fussball brennt

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Die Fussballwelt steht Kopf. Der Blatter Sepp und die alten Herren des Fifa-Exekutivkomitees haben entschieden, dass der WM-Final 2022 in Katar am 18. Dezember, dem 4. Advent, stattfinden soll. Am Nationalfeiertag des zahlungsfreudigen Gastgeberlandes. Scheich Tamin bin Hamad Al Thani, das Staatsoberhaupt der Katarer, wird dieses Entgegenkommen der Fifa zu schätzen wissen, schliesslich soll ja ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen bestehen. Statt Public Viewing mit diesen unsäglich peinlichen sommerlichen Fan-Artikeln wie überdimensionalen Sonnenbrillen, Hüten und Tröten ist also für einmal frösteln mit Tee und Mütze auf dem Weihnachtsmarkt angesagt. Ein Unding, wie so mancher Fussball-Fan findet und deshalb lauthals zum Boykott dieser WM aufruft. Bei näherer Betrachtung überwiegen die Vorteile bei einer Fussball-WM im November und Dezember jedoch. So ist es eh viel gemütlicher, im Winter vor dem Fernseher zu sitzen. Die Gartenarbeit bleibt im Sommer nicht liegen. Zwischen all dem Bier sorgt ein Glühwein zwischendurch für willkommene Abwechslung. Kein Fussball-Entzug über die Feiertage. Wer vor einem Spiel seiner Mannschaft eine Kerze anzündet, wird nicht gleich als Pessimist verdächtigt. Schlitten- statt Autocorso. König Fussball verdrängt «Aschenputtel» und «Der kleine Lord» aus dem TV-Weihnachtsprogramm. Und sowieso, Aufschrei hin oder her, letztlich wird es 2022 so sein wie immer, wenn WM ist: Alle, auch jene, die sich heute echauffieren, werden die Glotze anmachen und–sollte ihr Team denn den Pott holen–schreien: WIR sind Weltmeister!

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