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Adventskalender: Beim Bischof

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Autor: Nicole Jegerlehner

Die schöne, alte Tür ist ganz einfach gehalten. Nur das goldene Schild an der Mauer weist dezent darauf hin, dass hier der Bischof der Diözese Lausanne-Genf-Freiburg residiert: «Bischöfliches Ordinariat» steht auf dem Schild an der Lausannegasse 86. Auf das Klingeln hin öffnet sich die Türe, durch die 1984 Papst Johannes Paul II. geschritten ist. Hinter dem Windfang aus Glas öffnet sich dann die Türe zum Atrium: der achteckige Raum geht über alle vier Stockwerke des Gebäudes hoch.

In früheren Zeiten stammten die Bischöfe aus Freiburger Patrizierfamilien; sie lebten in Häusern ihrer Familie. Doch 1814 wurde Pierre Tobie Yenni Bischof – ein Priester aus Praroman. «Er liess seine Gemeinde hinter sich, ihm fehlte eine Unterkunft», erzählt Fernand Bussard, Archivar des bischöflichen Ordinariats. Also kaufte der freiburgische Klerus das Gebäude an der Lausannegasse, drei Jahre später das Nachbarshaus. Zwischen 1842 und 1845 wurden die Häuser zusammengelegt und erhielten eine gemeinsame Fassade – dabei entstand auch das Atrium. «Noch heute sehen wir an der unterschiedlichen Zimmerdekoration, dass hier ursprünglich zwei Gebäude waren», sagt Bussard.

Am Einrichtungsstil ist abzulesen, dass nicht alle, die im Haus arbeiten, den gleichen Geschmack haben. Alte Bilder aller Bischöfe säumen die steinige Wendeltreppe, die in die oberen Etagen führt. In einem Salon heizt ein alter Kachelofen, Möbel aus vergangenen Jahrhunderten warten auf offizielle Gäste des Bischofs. Das Büro des Offizials hingegen ist sehr modern eingerichtet – ein riesiger Kontrast zur Möblierung der anderen Räume.

«Heute arbeiten deutlich mehr Leute für die Diözese als früher», sagt Bussard; es sind rund fünfzehn. Der Bischof und vier philippinische Schwestern wohnen im Haus. 2003 ist der Bischofssitz umfassend saniert worden; dabei wurden die Strukturen den heutigen Bedürfnissen angepasst.

Leben hinter verschlossenen Türen – mal ernst, mal hübsch, mal lustig: In diesem Adventskalender öffnen die FN jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Tür.

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