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Agglo-Austritt von Düdingen hat Nachteile

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«Keine Freude an Düdingens Absichten» – FN vom 29. März

Nun soll es doch Tatsache werden: Die Gemeinde Düdingen unterbreitet dem Agglomerationsrat ein Austrittsgesuch. Mittel- und langfristig wird dies sowohl für die Gemeinde Düdingen als auch für den ganzen Sensebezirk zu einem Nachteil werden! Warum? Als einzige und einwohnermässig grösste Gemeinde des Sensebezirks ist Düdingen als Mitglied der Agglo Freiburg das eigentliche Wahrzeichen von Zweisprachigkeit und zwei Kulturen. Dazu kommt, dass Düdingen ausgezeichnet gelegen ist an der Sprachgrenze mit hervorragenden Verkehrsanbindungen. Die Agglomerationsprogramme haben nämlich in erster Linie zum Ziel, «die Planung zwischen Siedlung, Landschaft und Verkehr» zu koordinieren. Dies sind unter anderem auch wichtige Voraussetzungen und elementare Grundlagen für eine nachhaltige Wirtschafts- und Tourismusentwicklung.

Was würden durch einen Agglo-Austritt Düdingens der Kanton Freiburg und demzufolge auch der Sensebezirk möglicherweise verlieren? Grundsätzlich sind Agglomerationsprogramme ein gesamtschweizerisches Konstrukt oder Konzept: 1,6 Milliarden Franken verteilt nämlich der Bund an 35 Städte und Agglomerationen im Zeitraum von 2015 bis 2018. Mit 26 Mil- lionen Franken will er 48 Projekte in der Agglo Freiburg mitfinanzieren. Bei einem Austritt Düdingens werden gewisse Projekte bestimmt fallen gelassen. Zum Vergleich: Neuenburg erhält rund 14 Millionen und Biel 6 Millionen Franken (siehe FN vom 29. Juni 2013).

Nur mit Düdingen und möglichen weiteren deutschsprachigen Gemeinden kann die Agglo Freiburg als starkes Kantonszentrum eine wirkliche und wichtige Brückenfunktion und Vorreiterrolle zwischen der Genferseeregion und der Agglomeration Bern wahrnehmen. Die Agglo nützt also allen angeschlossenen Gemeinden durch den Erhalt der erwähnten finanziellen Bundesbeiträge. Dadurch werden langfristig nachhaltige und wirtschaftlich qualitative Entwicklungen ausgelöst!

«Nur mit Düdingen und möglichen weiteren deutschsprachigen Gemeinden kann die Agglo Freiburg eine wirkliche Brückenfunktion wahrnehmen.»

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