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AHVplus ist längst fällig

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 Es ist ein Bedürfnis, auch im Alter seine möglichst gewohnte Lebensweise weiterführen zu können. Für die grosse Mehrheit der Pensionierten mit mittlerem und tiefem Einkommen ist hierfür die gesetzliche AHV-Rente die sicherste Altersvorsorge, viele sind darauf angewiesen.

Gesamthaft gesehen beruht die Altersvorsorge auf drei Säulen: Da ist zuerst die obligatorische AHV als gesetzliche Existenzgrundlage. Unabhängig davon bestehen, zwecks Aufrechterhaltung eines gewissen Lebensstandards, die zwei freiwilligen Säulen zur beruflichen sowie zur privaten Vorsorge. Die Vermengung seitens des Bundesrates der vorliegenden Abstimmung zur Erhöhung der obligatorischen Säule AHV mit den erst in Vorbereitung stehenden Arbeiten betreffend die in Zinsnot geratenen fakultativen Säulen ist irreführend. Am 25. September haben die Stimmberechtigten lediglich über AHVplus abzustimmen. Weil die AHV-Renten seit über 40 Jahren nicht erhöht wurden und mit der Lohn- und Preisentwicklung nicht Schritt hielten, gerieten sie in Rückstand. Da inzwischen Arbeitsproduktivität, Löhne und Preise real wesentlich angestiegen sind, entstand vorliegender Reformstau. Damit bisherige AHV-Renten gemäss Verfassung wieder existenzsicherer werden, ist vorgesehen, diese für jeden Berechtigten um zehn Prozent zu erhöhen. Zur Finanzierung sollen die bisherigen Beiträge um 0,4 Prozent der Lohnsumme je für Arbeitgeber und Arbeitnehmer angehoben werden. Dies wird–bei einer Annahme–für alle laufenden und künftigen AHV-Altersrenten im Durchschnitt eine Erhöhung für Alleinstehende um rund je 200 Franken, für Ehepaare um je 350 Franken pro Monat zur Folge haben. Zur Beseitigung des Rückstandes bei der sozialen Errungenschaft AHV ist der vorliegenden Initiative mit einem überzeugten Ja zuzustimmen.

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