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Aktienzeichnung für Wellnessbad lanciert

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Promotoren hoffen auf eine Realisierung bis 2008

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Wenn alles nach Plan verläuft, könnte man bereits im Winter 2008 in 34 Grad warmem Mineralwasser sitzen und sich von sprudelnden Düsen verwöhnen lassen. Die Promotoren des Projekts zeigten sich an der gestrigen Medienorientierung optimistisch, dass die Aktienzeichnung erfolgreich verläuft. Mehrfach wurde dabei unterstrichen, wie gut sich das Projekt mit dem bereits bestehenden touristischen Angebot am Schwarzsee ergänzt.«Wir haben dadurch ein Schlechtwetter-Angebot das ganze Jahr hindurch», betonte Ruedi Vonlanthen, Präsident des Initiativkomitees. Das Bad fülle ein Lücke, um den in den letzten Jahren aufgebauten guten Ruf als familienfreundliche Ferienregion noch zu verbessern, erklärte Tourismusdirektor Adolf Kaeser. Bereits zählt die Region 140 000 Übernachtungen pro Jahr – das Bad könnte dazu beitragen, dass Schwarzsee seinen Spitzenplatz innerhalb des Kantons noch ausbauen kann.

Pläne für Ferienhaussiedlung

Das Projekt bringt der Region eine zusätzliche Wertschöpfung, erklärte Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien. Die 300 Ferienhäuser in Plaffeien werden eine Belebung erfahren, ist er überzeugt. Deshalb habe die Gemeinde auch den Baugrund als Aktienkapital zur Verfügung gestellt.Immer konkreter werden auch die Pläne, in der Nähe des geplanten Bades eine Feriensiedlung mit über 50 Wohnungen zu bauen. Die Reka, die einst als Baupartner im Gespräch war, ist vom Vorvertrag aus strategischen Gründen vorläufig zurückgetreten. Deshalb hat das Initiativkomitee mit anderen Unternehmen den Kontakt gesucht. Eine Vereinbarung mit Interhome und Utoring – beides Ferienwohnungsanbieter – steht kurz vor Abschluss.

Bereits im 18. Jahrhundert eine Bädertradition

Ab sofort, bis zum 31. Januar 2007, läuft die Aktienzeichnung. Die Promotoren hoffen bei der Lancierung der sogenannten «Hunderter-Aktie» auf die Solidarität der Bevölkerung: «Wenn die Hälfte aller Senslerinnen und Sensler eine Aktie zeichnet, haben wir das geforderte Kapital zusammen», betonte Ruedi Vonlanthen.Die Idee für das Wellness-Thermalbad in Schwarzsee ist im Übrigen nicht neu. Einerseits bestand bereits im 18. Jahrhundert eine Bädertradition. Andererseits hatte Initiator Karl Schek bereits 1994 ein fertiges Projekt, das aber nach den Rutschungen in Falli-Hölli auf Eis gelegt wurde.Der Standort in Rohr ist insofern auch ideal, als dass dort gemäss einer Studie am meisten Sonneneinstrahlung im ganzen Schwarzseetal verzeichnet wird. Ausserdem kann das geplante Bad sicher mit der Anerkennung als Thermalbad rechnen, da das erforderliche sogenannte Calcium-hydrogene Wasser mit Eisen und Schwefel vor Ort vorhanden ist. Mit zusätzlichen Bohrungen soll weiteres Mineralwasser erschlossen werden. Durch das Projekt sollen in einer Anfangsphase etwa sieben Vollzeitstellen geschaffen werden.

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