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Aktive Bürger gehören zu Plasselb

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Das Unwetter im Sommer 2016 eröffnete in Plasselb die neue Legislatur unter schlechten Vorzeichen. In einem Rundschreiben musste die Gemeinde im Bezirk darum bitten, die von unversicherten Schäden betroffenen Dorfbewohner finanziell zu unterstützen. Die Solidarität war da, die Spenden kamen herein. Doch blieb es für den Plasselber Gemeinderat eine rucklige Legislatur. «Wir hatten relativ viele Wechsel im Gemeinderat», sagt Syndic Jean-Daniel Feller rückblickend. In den letzten Jahren wechselten fünf Gemeinderäte. Zudem gab es drei Rochaden in der Verwaltung. «Mit Anton Raemy ging der erfahrenste Gemeindeschreiber des Sensebezirks in Pension.»

Trotz der personellen Wechsel kann der Syndic nicht nur an einer Hand aufzählen, welche grösseren Projekte in der letzten Legislatur erledigt wurden. Neu sind der Kinderspielplatz und der Vorplatz des Friedhofs, die Falli-Hölli-Strasse ist saniert, die Heizung des Mehrzweckgebäudes ausgewechselt, das Lehrerhaus und der Fussballplatz saniert. Und das Restaurant Jäger ist verkauft. «Das war ein Hin und Her!», blickt der Syndic auf die jahrelange Diskussion um das Gebäude im Dorfzentrum zurück. Er sei nun froh, dass der Jäger in guten Händen sei.

Er erinnert sich gut an die aufgebrachte Gemeindeversammlung vor vier Jahren. «Ich habe noch ein kleines Trauma davon, aber das sind natürlich Tempi passati», sagt er und lacht. Nicht nur an den Gemeindeversammlungen mit dem Jäger als Traktandum haben sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. «Die Bevölkerung schaut dem Gemeinderat auf die Finger. Das ist gut so», sagt Feller über die Gemeinde mit etwas mehr als 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern. So kann es sein, dass ein Traktandum über mehr als eine Stunde diskutiert wird.

Nachfolge gesucht

An den kommenden Gemeindeversammlung werden Jean-Daniel Feller, René Bapst, Anton Rüffieux und Bojan Seewer nicht mehr den Vorsitz innehaben. «Wir haben zwei Kandidierende gefunden und sind deshalb noch auf der Suche nach weiteren Nachfolgerinnen oder Nachfolgern.» Der neue Gemeinderat wird sich unter anderem mit der Sanierung des Schulhauses und der Revision des Ortsplans beschäftigen. Zudem soll für Neuzuzüger ein Apéro organisiert werden. Und vielleicht komme auch das Thema der Fusion mit Plaffeien wieder auf, mutmasst Feller. Er persönlich würde eine Gemeinde «Sense Oberland» unterstützen.

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