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Akustisches Gewitter

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Untertitel: Wechselhaftes Wetter prägte das diesjährige Sensair Open Air

Autor: Von ANDREAS HIRSCHI

Es liegt in der Natur dieses Festivals, etwas gitarrenlastig zu sein. Zwar wird auch auf eine gute Stilmischung geachtet, indem man Blues und Electro ein lauschiges Plätzchen im Programm einrichtet. Oder am Samstag sogar Künstler am Start hatte, an welchen kleine Erwachsene ebenso wie grosse Kinder sich freuen konnten. Aber der Freitag wurde von Musik der metallenen Sorte dominiert.

Rostfreier Metal

Das Wetter wollte freitags nicht einfach schön sein, und so kam es, dass zwischenzeitlich nicht nur aus den Lautsprechern ein Gewitter über den Platz fegte. S-Core aus Frankreich wüteten mit ihrer Metal-Core-Dampfwalze ordentlich. Von der ersten Sekunde an mit druckvollen, präzisen Gitarrenriffs präsent, schafften sie es sogar während des strömenden Regens, dass sich das Publikum vor der Bühne scharte. Mit dem wütigen Gesang, welcher zeitweise nach Death Metal klang, und Doublebass-Attacken des Schlagzeugers setzte man sich härtemässig vom Hard Core ab. Das Publikum konnte sich für diese Spielart erwärmen, und so war vor der Bühne einiges los.

Eingestimmt wurde der Abend unter anderem von der Genfer Formation Sybreed. Ihre interessante Mischung aus Industrial mit Hard-Core- Einflüssen und Melodien an Angel Dust erinnernd, kam gut an am Ufer der Sense. Auch sie konnten von der guten Soundanlage profitieren und so trübte eigentlich nur der Platzregen ihren Auftritt.
Als musikalisches Dessert servierten die Fatherfuckers eine Sammlung von Klassikern aus der Punk-, Rock- und Metal-Geschichte. Mit viel Können und Herzblut wurden die Stücke sehr nahe an den Originalen dargebracht. So war Partystimmung garantiert.

Körperbetonte Bühnenarbeit.

Oder da wären die Berner Aziz. Ihr Spiel ist Rock, der auch in der Stoner Ecke rumstöbert, gewürzt mit einer Prise Punk. Der Sänger erinnert an Glen Danzig von den Misfits. Mal ins Rollen gebracht, sucht sich der Sound seinen Weg zu den Gehörgängen. Und die Gehörgänge freuts.
Die diesjährige Ausgabe des Open Airs hatte zwar ein paar Wirren bei der Aufstellung der Bands im Vorfeld. Wenn aber der am Sonntagabend ausverkaufte Essensstand als Massstab gelten darf, so ist das Sensair doch gut gelungen.

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