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Albertine Schafer-Schmutz, Plaffeien

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Am 26. September 1926 wurde Albertine Schafer-Schmutz als zweitjüngstes von neun Kindern der Familie Bernadette und Franz-Xaver Schmutz-Cattilaz in Allmendsried, Oberschrot, geboren. Die Schule besuchte sie in Plaffeien. Verschiedene Krankheiten machten ihr früh zu schaffen. In den 1930er-Jahren war das Geld in der grossen Familie knapp. Bereits mit zwölf musste sie als Haushalthilfe auf einen Hof nach Bösingen. Dort absolvierte sie die restlichen Schuljahre.

Nach der Schule besorgte Albertine Schafer-Schmutz den Haushalt bei der Poststelle in Eichholz ob Giffers. 1945 lernte sie Emil Schafer aus Alterswil kennen. Am 28. Dezember 1946 heirateten sie in der Liebfrauenkirche in Freiburg. Dem jungen Paar, das fortan im Schlatt in Alterswil wohnte, wurden zwei Kinder geschenkt. 1950 erfolgte der Umzug nach Umbertsschwenny. Ab 1954 wohnte die Familie mit nun drei Kindern im Eigenheim in Bächlisbrunnen, St. Antoni. Dankbar, ein Dach über dem Kopf zu haben, nahm sie die Mängel der alten, dunklen Hütte in Kauf. Da Emils Lohn als Knecht nicht ausreichte, um die Familie mit nunmehr sieben Kindern zu ernähren, verdiente Albertine mit Strümpfestopfen, Kartoffelnauflesen und Gartenarbeiten etwas dazu. Als 1958 einer der Söhne in ein Heim musste, fehlte das nötige Geld, so dass die älteren Kinder mitverdienen mussten, als Haushalthilfe oder Knecht. Drei ihrer Kinder nicht mehr um sich zu haben, war hart für die Mutter.

Ab Ende der 1960er-Jahre ging sie im Sommer auf die Alp Guglenbergera. In späteren Jahren freute sie sich über den Besuch ihrer Grosskinder auf der Alp. Der Tod ihres Gatten Emil am 16. Juni 1989 machte ihr schwer zu schaffen, auch gesundheitlich. Nach seinem Unfall half sie tatkräftig bei der Pflege ihres Enkel Hugo mit. Auch an Altersnachmittagen nahm sie gerne teil und vertrieb sich die Zeit mit Jassen. Das Sockenstricken, jetzt für die Grosskinder, machte ihr immer noch Spass. 2004 zog Albertine Schafer-Schmutz nach Schwarzsee in die Nähe ihrer Tochter, ins Gerenda­cherli. Der plötzliche Tod von Sohn Paul im November 2005 war ein harter Schlag. Die Beschwerden nahmen zu. Trotz der Hilfe der Kinder musste sie im August 2012 ins Heim Bachmatte zügeln. Zunehmend machte sich Demenz bemerkbar. Ihren 90. Geburtstag, am 26. September, nahm sie nicht mehr wahr. Albertine Schafer-Schmutz schlief in der Nacht auf den 9. Oktober 2016, gestärkt durch die heiligen Sakramente, friedlich ein.

Eing.

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