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+ Albin Bertschy-Gauch, Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit dem Tode von Albin Bertschy in der Nacht zum 19. September 2008 ist ein stiller, ein ruhiger Mann von uns gegangen. Er lebte eher etwas zurückgezogen, aber er hatte doch seinen Freundeskreis, dem er treu verbunden war. Im Haus neben der «Blümlisalp» erblickte er am 17. April 1931 das Licht der Welt. Nicht lange blieben seine Eltern, Felix und Anna geb. Piller, dort. Da es in der Familie Zuwachs gab, wurde die Wohnung zu klein. Deshalb zügelten sie nach Zumholz bei St. Antoni.

Später zog es Albin wieder nach Alterswil, denn in Emma geb. Gauch fand er eine liebe und gute Gattin. 1955 wurden sie getraut. Es folgte durch die Geburt von Hugo eine grosse und tiefe Freude. Albin wagte sogar einen Neubau und durfte bereits 1956 das Eigenheim beziehen. Es folgten viele schöne und glückliche Jahre. Er übte einen seltenen, etwas besonderen Beruf aus, der viel Sorgfalt verlangte, er wurde Glasbläser. Bald gehörte er zu den tüchtigen Mitarbeitern und war geschätzt ob seinem Können und seiner Zuverlässigkeit. Eines Tages verbrannte in Freiburg die Glasbläserei. Sie wurde nicht mehr aufgebaut, also hiess es für Albin, eine neue Stelle suchen. Die fand er ebenfalls in Freiburg bei der Dyna Nestle. Hier kam einmal mehr seine besondere Begabung und seine Fertigkeit zum Einsatz. Auch diese Arbeit gefiel ihm gar sehr. Sowohl die Mitarbeiter wie auch die Direktion schätzten seine Zuverlässigkeit, seine ruhige und gutmütige Art. Nicht umsonst wurde er zum Vorgesetzten in seiner Abteilung. Volle 35 Jahre, d. h. bis zu seiner Pensionierung 1992, hielt er dem Unternehmen die Treue.

Nach der Arbeit folgte regelmässig der Abendspaziergang, gerne wanderte er im Schwarzseegebiet herum, stieg auf die Berge, machte sogar 4000er. Viele Jahre hatte er das Glück einer robusten Gesundheit. Er hatte ein musikalisches Talent, denn er besass eine sichere, klangvolle Stimme. Deshalb sang er während vieler Jahre im Cäcilienverein und im Jodlerklub Echo vom Rüttihubel. Der Weg an die Proben war ihm nicht lang, nicht zu schwer, denn er sagte jeweils: «Kamerade wy mer sy o mi wisse Haareni.» Tiefes Leid kam über ihn, als er 1992 seine Gattin auf den Friedhof geleiten musste. In Ursula Gafner fand er eine treue Hilfe und Lebensgefährtin. Sie war ihm eine grosse Stütze in den letzten Zeiten, da er von Gebrechen und Leiden heimgesucht wurde. Auch durfte er auf die Familie seines Sohnes zählen. Die pulmonale Hypertonie verengte seine Lungengefässe und brachte mit jeder Anstrengung mühsame Kurzatmigkeit. So war der Tod für ihn eine Erlösung. Er bleibt der Familie als lieber Gatte und Vater in guter Erinnerung. Eing.

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