Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Alexia Rol, die Pokalsammlerin

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Alexia Rol ist eine grosse Nummer im Schweizer Frauen-Basketball. Auf die Saison 2015/16 hat sie von Hélios zu Elfic gewechselt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die 27-jährige Waadtländerin bereits viermal den Meistertitel, siebenmal den Cup und achtmal den Liga Cup gewonnen. Die Waadtländerin gilt nicht umsonst als die beste Schweizer Basketballerin. Mit Rol, so wurde es allseits erwartet, würden auch die Pokale vom Wallis nach Freiburg weiterziehen. Doch der ganz grosse Coup von Elfic blieb bisher trotz der kreativen Flügelspielerin aus. Zwar konnte sie ihrem eindrücklichen Palmarès zwei weitere Siege im Liga Cup hinzufügen, in den Finals des Schweizer Cups gegen Riva (2016) und Winterthur (2017) und im letztjährigen Playoff-Final gegen ihren Ex-Club setzte es bittere Niederlagen ab.

«Wenn ich das wüsste», antwortet Rol auf die Frage, weshalb es Elfic oft in den entscheidenden Momenten nicht gelingt, die beste Leistung abzurufen. «Aber die Favoritenrolle zu schultern ist nicht immer einfach.» Dabei spiele die Erfahrung eine wichtige Rolle. Ausser ihr und Caroline Turin sei das Team noch sehr jung. «Unsere Amerikanerin Brock spielt etwa ihren ersten Final. Das ist halt schon was anderes.» Aus diesem Grunde gelinge es nicht immer, dass Elfic sein Spiel durchsetzen könne. «Unsere grösste Stärke ist der hohe Rhythmus und die Intensität. Fehlen diese beiden Elemente, wird es schwierig.»

Schneller und mobiler

Nicht selten wurde Elfic auch die mentale Fragilität zum Verhängnis. Umso bedeutender war es, dass Freiburg am Samstag im dritten Finalspiel auswärts bei Hélios einen Pausenrückstand noch wettmachen und die Partie zur 2:1-Führung in der Best-of-5-Serie gewinnen konnte. «Psychisch wäre eine Niederlage sehr hart gewesen. So aber haben wir uns für die Niederlage im zweiten Heimspiel rehabilitiert.» Der Vorteil liegt nun wieder aufseiten der Freiburgerinnen, die heute den Sack zumachen und ihren ersten Meistertitel seit 2011 holen könnten. «Wir kennen die Stärken und Schwächen von Hélios, so wie sie die unsrigen kennen. Entscheidend wird sein, ob wir unseren Rhythmus spielen können. Wir sind schneller und mobiler und können so Hélios zu Fehlern zwingen.» Um dies zu schaffen, muss Elfic wie in Spiel drei eine Spur mehr Energie als der Gegner aufs Feld bringen. Angesichts der Tatsache, dass beide Equipen kaum Optionen auf der Bank haben, wird der Kräftehaushalt zur Herausforderung.

Rol jedenfalls wird an ihr Limit gehen, um ihren Status als erfolgreichste Basketballerin des Landes zu untermauern. Ob die Studentin der Pädagogischen Hochschule nächste Saison weiter für Elfic auf Korbjagd gehen wird, ist übrigens noch offen. «Klar ist, dass Elfic die Option Nummer 1 für mich ist.»

«Die Favoritenrolle zu schultern ist nicht immer ­einfach.»

Alexia Rol

Elfic-Spielerin

Mehr zum Thema