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+ Alfons Muggli-Zumstein, Alterswil

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zum gedenken

+ Alfons Muggli-Zumstein, Alterswil

Bei der Kapelle in Rechthalten ist Alfons Muggli als Sohn des Albert und der Klara, geborene Ruffieux, am 20. Januar 1932 zur Welt gekommen. Mit fünf Geschwistern verbrachte er in sehr bescheidenen Verhältnissen seine Jugend, denn bei der Kleinbauernfamilie war das Einkommen gering und spärlich. Bereits mit 13 Jahren ging er als Verdingbub ins Welsche. Doch er hat es nicht gut getroffen. Nach der Schulzeit verrichtete Alfons Muggli allerhand Arbeiten im Gastgewerbe in Bern. Dies war aber nicht seine Sache. In Genf arbeitete er im Strassenbau. Besser erging es ihm ab 1952 in Grenchen, wo er sogar die Lehre als Uhrmacher vollenden konnte. Hier fand er seine Gattin Anni Zumstein aus Lungern. Sie war ebenfalls in der Uhrmacherei tätig. 1953 läuteten die Hochzeitsglocken. Die Ehe wurde mit einem Knaben und zwei Töchtern gesegnet. Ein tiefer Schmerz traf die Familie 2004, als Sohn Jörg bei einem Unfall starb. Alfons Muggli hat dies nie ganz verkraften können, eine schmerzende Wunde blieb. Vorläufig blieb das junge Paar in Grenchen und Lengnau. Nach 14 Jahren zog es nach Freiburg, später nach Alterswil. Hier erwarben sie 1968 ein Haus mit etwas Umschwung. Dort richtete sich Alfons Muggli eine Uhrmacherei ein. Es diente auch als Heim für Schafe, Ziegen, Hunde und Katzen. Alfons und Anni waren sehr tierlieb und verstanden es ausgezeichnet, mit ihnen umzugehen. Sie gründeten den Hundeklub, bildeten Schaftreiberhunde aus, eine heikle Kunst, die viel Geschick und Geduld erfordert. Alfons Muggli war JO-Leiter im Skiklub und half zusammen mit seinem Sohn Jörg beim Rettungsdienst Schwarzsee mit. 15 Mal lief er den Murtenlauf. Die Rezession zwang ihn, sein Geschäft aufzugeben. Er fand eine Stelle als Securitas-Angestellter in Bern. Doch der unregelmässige Nachtdienst schädigte seine Gesundheit. Nach fünf Jahren fand er in der Micarna eine neue Stelle als Messerschleifer. 17 Jahre übte er diese Kunst aus. Dann konnte sich Alfons Muggli seinen grössten Wunsch erfüllen: eine Schaffarm mit bis zu 120 Tieren in Schwarzsee zu führen. Mit den Jahren zeigten sich einige Gebrechen des Alters. Der Heustaub tat ihm nicht gut, das Herz wollte nicht mehr, Altersbeschwerden plagten ihn. Und doch fand er durch Peter Vaucher in der Bienenzucht eine neue Freizeitbeschäftigung. In letzter Zeit spürte er immer mehr den Zerfall der Kräfte. Arthritis und Gicht setzten ihm zu. Die Aufenthalte im Spital nahmen zu. Alfons Muggli hatte nur noch den Wunsch, Daheim zu sterben. Mit viel Liebe und Geduld erfüllte ihm seine Gattin diesen Wunsch. Am 2. Mai 2012 wurde er von seinen Leiden erlöst. Eing.

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