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+ Alfons Schafer, Rechthalten

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Alfons Schafer wurde am 12. Januar 1919 als zehntes von zwölf Kindern auf dem Hubel in Plaffeien geboren. Viel zu früh, er war erst 5-jährig, ist seine Mutter verstorben. Von da an kümmerten sich die älteren Geschwister um ihn.

Die obligatorische Schule absolvierte er in Plaffeien. Er half im elterlichen Bauernbetrieb mit und war auch bei Holzschlepparbeiten dabei, die sein Vater im Auftrag anderer ausführte. Während 20 Jahren verbrachte die Familie den Sommer auf der Alp Gygera.

Während des 2. Weltkrieges, von 1939 bis 1944, leistete er Aktivdienst im Jura, an der französischen Grenze. Nach dieser Zeit, im Jahre 1946, trat er in die Baufirma Piantino ein, wo er während 23 Jahren als Maurer tätig war. Ende der Sechzigerjahre wurde diese Baufirma aufgelöst und Alfons war danach noch zwölf Jahre im Baubetrieb Beat Zurkinden AG tätig.

1947 vermählte sich Alfons mit Marie Grossrieder aus St. Antoni. Dieser Ehe entsprossen neun Kinder, drei Mädchen und sechs Buben. Er schuftete wie verrückt, um diese Grossfamilie zu ernähren. Seine Gattin kümmerte sich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder.

Im Winter 1951/52 war er gezwungen, mit der Arbeit auszusetzen. Da er an Tuberkulose erkrankte, musste er monatelang zur Kur nach Humilimont.

Bis 1954 wohnte die Familie, mit bereits fünf Kindern in Pierrafortscha. Dann konnten sie in der Wolfeich ein stark renovationsbedürftiges Haus erwerben. In dieses Haus hat er sehr viel Arbeit gesteckt. Bis 1968 konnte er nie wirklich Ferien geniessen. Abends, nach der Arbeit, und auch samstags, arbeitete er weiter, denn nur so konnte die ganze Familie ernährt und allen eine Ausbildung ermöglicht werden. Den Kindern stand er beim Bau ihrer Häuser immer gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Der wohl härteste Schlag traf Alfons und die ganze Familie, als seine Gattin Marie am 14. Dezember 1990 plötzlich verstarb. Sie war erst 67-jährig und hinterliess eine grosse Lücke.

Als er auf seinen 80. Geburtstag zuging, «hängte» er seinen Beruf nun doch endgültig an den «Nagel».

Der Plaffeiemäret war ihm heilig. Da traf er sich mit seinen Geschwistern und Verwandten. Ein gemütlicher Jass und ein flotter Tanz durften natürlich nicht fehlen. Das Jassen war für ihn in den letzten Jahren die schönste Beschäftigung überhaupt.

Seine 15 Grosskinder bereiteten ihm besondere Freude. In den letzten Jahren durfte er sogar zwei Urgrosskinder in seine Arme nehmen, was ihn mit Stolz erfüllte.

Alfons Schafer kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken. Er starb am 22. Juli. Seine Angehörigen sind sehr dankbar, dass er nicht lange leiden musste und in Frieden sterben konnte. Eing.

 

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