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Alkoholprävention statt Ausnüchterungszellen

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«Der Bericht ist ein Inventar, um Ausnüchterungszellen zu bekämpfen.» Dieses Fazit zog Stéphane Peiry (SVP, Freiburg) bei der gestrigen Debatte über Ausnüchterungszellen im Kanton Freiburg.

Der Staatsrat war in seinem Bericht zum Schluss gekommen, dass eine Ausnüchterungsstation nicht gerechtfertigt sei. Weder die Polizei noch die Notaufnahme des HFR seien durch die Fälle von Alkoholintoxikation überlastet. Die Zahl der Fälle, welche Polizei und HFR bewältigen müssten, reiche nicht aus, um die Schaffung einer solchen Einrichtung zu rechtfertigen, heisst es.

Dennoch lobte Staatsrat Erwin Jutzet (SP), dass Peiry mit seinem Postulat ein reelles Problem aufgeworfen habe: «Die Polizei weiss manchmal nicht wie vorgehen, wenn jemand komplett betrunken auf der Strasse ist.» Deshalb sei der Staatsrat einverstanden gewesen, die Situation zu prüfen.

Peiry wies darauf hin, dass bei der ursprünglichen Antwort des Staatsrats auf das Postulat noch von fast doppelt so vielen stark betrunkenen Personen die Rede gewesen war. Dennoch forderte er nicht konkret eine Ausnüchterungsstation, wohl aber eine Sicherheitszelle am Spital und eine abschreckende Gebühr für die alkoholisierten Personen.

So weit gingen andere Grossräte nicht. Yvan Hunziker (FDP, Semsales) meinte, der Staatsrat solle schauen, dass die Fälle nicht häufiger werden. Simon Bischof (SP, Ursy) will, dass der Staat sich auf Präventionsarbeit konzentriere. André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen) mahnte, man solle andere Suchtmittel nicht ignorieren. uh

 

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