Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Alle drei Freiburger punkten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Während es Marco Schneuwly persönlich ganz gut läuft, gilt das für sein Team ganz und gar nicht. Der FC Luzern tritt an Ort und vorletzter Stelle. Trotz mehrheitlicher Dominanz mussten sich die Innerschweizer vor knapp 10 000 Zuschauern gegen den enttäuschenden FCZ mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Mangelnder Einsatz ist Luzern gewiss nicht vorzuwerfen. Der FCL bemühte sich wie in jeder Partie nahezu ohne Pause. Am Ende resultierte trotz optischer Vorteile gleichwohl nur ein Remis. Zu viel hängt von Marco Schneuwly ab, der in der 11. Minute sein Team in Führung brachte. Von sieben Pflichtspiel-Treffern hat der Wünnewiler fünf erzielt. Das spricht zwar für Alex Freis Transferpolitik, aber gegen den Rest der Innerschweizer Offensivabteilung.

Das sechste 1:1 der Saison (inklusive des europäischen Intermezzos) steht zum einen für den beklemmenden Stillstand der vom Publikum bereits hart kritisierten Equipe, zum anderen zeigen die Ergebnisse aber auch auf, wie wenig das Team von Carlos Bernegger von einer erheblich freundlicheren Bilanz trennt.

Von der Dynamik der Startphase blieb aus Sicht der Luzerner nicht viel übrig. Die Euphorie nach dem perfekten ersten Angriff ebbte schnell ab. Der FCL setzte zunächst nicht nach, und Zürich verschaffte sich so wieder temporär Zugang zum Spiel–auch dank Abwehrchef Kecojevic, der eine Flanke per Kopf verwertete.

Doch auch der Cupsieger liess sich vom Erfolgserlebnis nicht inspirieren. Der Glanz der vier Siege zu Beginn wird matter.

Christian Schneuwly gewinnt mit Thun

Besser erging es am Wochenende Marco Schneuwlys Ex-Team Thun mit seinem Bruder Christian Schneuwly. Das Team stellte unter Beweis: Mit Thun ist erneut zu rechnen. Der Klein-Klub aus dem Berner Oberland rang St. Gallen 3:1 nieder und rückte im Super-League-Ranking auf Position 3 vor. Thun überrascht die Konkurrenz nach einer Welle von Abgängen wichtiger Stammspieler im Sommer mit einem starken Saisonstart. Nach sechs Spieltagen ist der FCT bei der Marke von zehn Punkten angelangt–vor zwölf Monaten rangierte der Klub in nominell besserer Besetzung mit vier Zählern tief in der unteren Tableau-Hälfte (8.).

Entscheidend war aus Sicht der zähen Berner Oberländer im teilweise rustikalen Duell mit St. Gallen die Doublette vor der Pause. Innert drei Minuten erzwangen sie nach dem 0:1 von Rodriguez (31.) den Umschwung. Siegfried und Verteidiger Reinmann markierten die Treffer–in beiden Fällen liessen sich die Ostschweizer mit Standardbällen zu leicht ausmanövrieren.

Drei Tage nach dem Coup beim Leader Basel (2:0) genügten die St. Galler Kraftreserven nicht für einen nächsten Effort. Zu einer angemessenen Reaktion waren sie gegen den robusten und smart organisierten Kontrahenten nicht in der Lage. Im Gegenteil: In der 80. Minute enteilte Frontino und profitierte davon, dass sein Schuss von Besle entscheidend abgefälscht wurde.

Mvogo hält erneut dicht

Konzentriert und weitgehend stilsicher erspielte sich YB in Vaduz einen 2:0-Sieg und ermöglichte damit seinem Torhüter aus Marly, Yvon Mvogo, den zweiten Shutout in Folge. Der Tabellenletzte konfrontierte die nahezu fehlerlosen Young Boys nur vereinzelt mit ein paar lösbaren Problemen.

Vaduz ist bis jetzt kein belebendes Element der Super League. Vom Schub der Promotion ist schon zu einem frühen Zeitpunkt des Championats nur noch wenig zu spüren. Lediglich das weitaus ambitioniertere Luzern ist ebenfalls sieglos und zurzeit (noch) in Reichweite. Das Team aus dem Fürstentum Liechtenstein trat zwar kaum einmal inferior auf, aber die Gefahr besteht trotzdem, vorzeitig den Anschluss zu verpassen. Das Gros der Konkurrenz punktet mutmasslich regelmässiger.

In eine andere Richtung stürmen die Young Boys. Der 4:0-Gala gegen GC folgte ein solider Auftritt. Auf spielerische Finessen verzichtete Uli Fortes Auswahl zwar, aber die Effizienz war kaum zu überbieten. Sanogos energisches Dribbling und Michael Freys dritter Saisontreffer verschafften YB den kursweisenden Vorsprung. In der 55. Minute versetzte Steffen dem Aussenseiter nach einer für den Vaduzer Keeper Jehle kaum zu erreichenden Flanke Nikcis den Knock-out-Schlag.

Fortes Team hat sich in einem günstigen Moment vom eher suboptimalen Saisonauftakt erholt. Mit dem zweiten Erfolg in Serie deutete YB an, dass in der «Top-Affiche» im St.-Jakob-Park Ende August wieder mit der finanziellen Nummer 2 der Liga zu rechnen sein dürfte. Si/fm

Mehr zum Thema