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Alle Schüler der OS Tafers bleiben heute zu Hause

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So sehnsüchtig wie gestern und vorgestern haben wohl viele Eltern von Schülerinnen und Schülern der OS Tafers ihr Mobiltelefon schon lange nicht mehr angeschaut. Die Mütter und Väter warteten darauf, informiert zu werden, wie der Corona-Test ihres Kindes ausgefallen ist. Nicht alle Eltern konnten danach aufatmen. Insgesamt sind bis gestern Abend 33 Fälle an der OS Tafers positiv auf das Coronavirus getestet worden, 28 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrpersonen.

Damit ist klar, dass sich die Pandemie an dieser Orientierungsschule ausgebreitet hat. Letzte Woche waren erst nur einzelne positive Fälle aufgetreten. Dann hatten neun Jugendliche und zwei Lehrpersonen einer Klasse der zweiten Stufe Symptome gezeigt und wurden positiv getestet.

«Wir haben vier weitere Klassen unter Quarantäne gestellt», sagt Claudia Lauper, Generalsekretärin der Direktion für Gesundheit und Soziales, gestern Abend auf Anfrage. Dies, weil in diesen Klassen zwei und mehr positive Fälle festgestellt worden sind. Bei der Klasse, die bereits unter Quarantäne stand, tragen 13 Schüler und drei Lehrpersonen die neue Variante des Virus in sich. Die Eltern der Schüler sind gestern Abend informiert worden, dass zudem in weiteren sieben Klassen je ein positiver Fall gemeldet worden ist.

Anzahl mutierte Fälle unklar

Bis gestern Abend waren noch nicht alle Tests ausgewertet. «Bei Personen, die positiv getestet worden ist, werden die Tests verfeinert. Erst wenn diese ausgewertet sind, wissen wir, wie viele von der mutierten Variante betroffen sind», erklärt die Sprecherin der Direktion. Und erst, wenn diese Zahl klar sei, werde man über weitere Schritte und allfällige Massnahmen entscheiden.

Die Eltern sind gestern Abend informiert worden, dass heute Donnerstag alle Jugendlichen zu Hause bleiben. Dies als Vorsichtsmassnahme bis genauere Erkenntnisse vorlägen. Der Entscheid sei in Absprache mit der Erziehungsdirektion gefällt worden, schreibt OS-Direktor Hubert Aebischer im Brief. Die Schüler werden via Fernunterricht zu normalen Schulzeiten unterrichtet.

Mehr in Quarantäne

Klar sind bereit jetzt die Weisungen des Kantonsarztes: Bei Personen, die das mutierte Virus haben, müssen nicht nur die nächsten Kontakte in Quarantäne, sondern auch die Kontaktpersonen zweiten Grades. Dies handhabt der Kanton Freiburg genau gleich wie etwa der Kanton Bern. Beim «normalen» Virus galt bisher, dass nur direkte Kontakte unter Quarantäne gestellt wurden. Die Mutation gilt als viel ansteckender. Derzeit sind im Kanton Freiburg 35 Fälle von Infizierten bekannt.

Der vom Kantonsarzt angeordnete Massentest an der OS Tafers sei effizient und reibungslos über die Bühne gebracht worden sei, heisst es auf der Homepage der Schule. Alle Jugendlichen, aber auch sämtliche Lehrpersonen und die übrigen Mitarbeiter der Schule in Verwaltung und Hausdienst waren aufgerufen, sich einem Test zu unterziehen. Diese rund 450 Tests sind durch ein mobiles Team vor Ort durchgeführt worden. Auf der Homepage der Schule steht auch, dass praktisch alle Eltern einverstanden gewesen seien, ihre Kinder testen zu lassen.

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