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Allerlei Experimente und Gold

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Untertitel: Placebo und Beck am Donnerstag am Rock oz’Arènes

Autor: Von ROMY MESSERLI

Zahlreich outeten sich die Anhänger mit schwarzen Kajal, androgyner Erscheinung im Gothic-Look oder Placebo-Shirts. Und stolz schwellte die Fanbrust an, als Placebo-Frontmann Moloko verkündete, dass der Band an diesem Tag die Goldene Platte für das aktuelle Album «Sleeping with Ghosts» überreicht wurde. Der Opener «Bulletproof Cupid» und die aggressive Performance legten auch gleich fest, dass dies gehörig gefeiert und mächtig abgerockt werden soll.

Grenzenlos musikalischer Beck

So mancher scheiterte bereits beim Versuch, Becks Stil zu definieren. Auch bei seinem diesjährigen einzigen Konzert auf helvetischem Boden überrascht er mit grenzenloser Musikalität. Doch allen modernen und experimentellen Elementen zum Trotz behält Beck den Charme eines Songwriters. Mit Balladen, wie man sie vom seinem Album «Mutations» kennt, gewinnt er auch den verwirrtesten Beck-Entdecker für sich.

Tasteless:
Lidschatten und Bart

Tasteless war eigentlich nur das Abendkleid des Gitarristen Samuel Isoz. Jeder habe eine männliche sowie weibliche Seite in sich und er schäme sich nicht, dies auch zu betonen. So kombinierte er Netz- und Glittereffekt mit Doc Martins, pinken Lidschatten mit Bartwuchs und rundete seine Kreation mit einer roten Federboa ab.

Die Band versucht einen eigenen Stil zu finden und sich von ihren Wurzeln, dem Grunge, zu entfernen. So baut Tasteless ihre Songs mit einem Cello aus, das aber während des Konzerts fast vom Gitarrengewitter und Nebel verschluckt wurde. Die Freiburger spielten bereits zum zweiten Mal auf der «Scène du Casino» für eine ansehnliche Fangemeinschaft.
Die bipolar gestörten Elektro-Pop-Ausbrüche der Lausanner Band Velma, die Klangkunst von «Console» ergänzten das Programm im Zeichen des experimentellen Rocks. Dagegen wirkten die eingängigen, bittersüssen Songs der kalifornischen Grandaddy beinahe erholsam auf die geforderten Festivalbesucher.

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