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Alles begann mit einer Verletzung

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Fussball ist in der Schweiz ein beliebter Breitensport – den auch Harrison Wildhaber aus Wallenried ausübt. Vor vier Jahren stiess er während einer Partie mit einem Gegenspieler zusammen. «Bei einem Tackling habe ich mich am hinteren Oberschenkel verletzt», erzählt der damals 14-jährige «Collégien». Die Verletzung nahm Wildhaber zum Anlass, eine Studienarbeit zu schreiben. «Meine Verletzung löste bei mir verschiedenste Fragen aus», sagt der Gymnasiast, der damals bei den C-Junioren des FC Richemond in Freiburg spielte. Und da alle Schülerinnen und Schüler seiner Klasse im Rahmen von «Zeitung im Gymnasium» den Auftrag bekamen, eine Studienarbeit zu schreiben, packte Wildhaber die Gelegenheit beim Schopf: «Ich entschied mich, die Häufigkeit und die Muster von Verletzungen im Fussball zu untersuchen.» Für seine Arbeit erhielt Wildhaber am Ende des Projekts eine Auszeichnung.

Zu Beginn etwas harzig

Wildhaber setzte für das Vorhaben bei den Spielern seiner eigenen Mannschaft an. Er bezog sie in seine Studien ein, indem er die Verletzungen seiner Mannschaftskollegen untersuchte. Der Schüler strebte dabei insbesondere einen Vergleich der Verletzungshäufigkeit und der Art dieser Verletzungen zwischen verschiedenen Altersgruppen an.

Der Start seines Vorhabens habe sich etwas mühsam gestaltet, gibt der Gymnasiast zu. «Es war schliesslich auch meine erste richtige Arbeit. Ich musste viel nachschauen und mich mehrmals fragen: Wie geht das überhaupt, wissenschaftlich schreiben?»

Viel einlesen

Er habe sich deshalb in ähnliche Studien und in Bücher und Datenbanken eingelesen. Beim Einlesen halfen dem Schüler auch die «Freiburger Nachrichten» und weitere Zeitungen. «Danach wusste ich, wie ich vorgehen musste und welche Struktur eine wissenschaftliche Arbeit hat.»

Als es dann an den praktischen Teil – die Feldstudien – ging, nahm die Motivation zu: «Die Analyse zu den Verletzungen in meiner eigenen Mannschaft war das Spannendste.» Irgendwie beginne das selbst gewählte Thema dann auch, einen zu faszinieren. «Wenn man Interesse für ein Thema hat, erleichtert das die Arbeit immer.»

Wildhabers Untersuchungen brachten auch konkrete Resultate zutage: «Junioren verletzen sich weniger häufig als Erwachsene», war eine Erkenntnis. Und er leitet gleich zu seiner zweiten Feststellung über: «Verletzungen traten bei den Jungen zwar weniger häufig auf, waren jedoch unter dem Strich schwerer.»

Hypothesen als Fazit

Daraus leitete Wildhaber eigene Hypothesen ab: «Es könnte sein, dass das Spiel und das Training bei den Erwachsenen, bei den Profis, intensiver sind.» Die schwerwiegenderen Verletzungen bei jungen Spielern führte der Jungforscher darauf zurück, dass diese sich noch im Wachstum befänden – und beispielsweise die Knochen noch nicht ausgewachsen seien.

Rückblickend zieht Wildhaber eine positive Bilanz zu seinem Unterfangen: «Es hat zwar schon einen grossen zeitlichen Aufwand bedeutet. Ich habe durch die Studienarbeit aber gelernt, Statistiken zu erstellen und wissenschaftlich zu schreiben.» Das sei für ihn als junger Gymnasiast damals Neuland gewesen.

Übung für die Maturaarbeit

«Anschliessend konnte ich das erworbene Wissen gleich für meine Maturaarbeit verwenden», sagt Wildhaber. Denn aufbauend auf seinen Erkenntnissen aus der Studienarbeit, hat sich der Gymnasiast gefragt, wie Verletzungen im Fussball verhindert werden können. «Ich habe im praktischen Teil der Arbeit ein Präventionsprogramm durchgeführt.»

Für die Autoren künftiger Studienarbeiten hat Wildhaber drei prägnante Tipps parat: «Wählt ein Thema aus, das euch interessiert, lasst euch nicht stressen und plant zeitlich gut.» Dann würden die Schüler mit der Studienarbeit gute Erfahrungen machen.

«Ich konnte das Wissen aus der Studienarbeit gleich für meine Maturaarbeit verwenden.»

Harrison Wildhaber

Schüler am Kollegium Gambach

«Es war meine erste richtige Arbeit.»

Harrison Wildhaber

Schüler am Kollegium Gambach

Zur Auszeichnung

Ein Preis für die drei besten Arbeiten

Aus allen verfassten Studienarbeiten wählt das Izop-Institut drei Arbeiten aus, die es an der ZiG-Abschlussfeier mit einem Preis auszeichnet. Für die Bewertung berücksichtigt das Bildungsinstitut die inhaltliche Bearbeitung des Themas, die wissenschaftliche Arbeitsweise sowie Sprache und Form der eingereichten Studienarbeiten.

ma

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