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Alles für den perfekten Klang

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Wenn Stefan Aeby über das neue Album seines Trios sagt, es töne richtig gut, dann ist das keine Eitelkeit, sondern der berechtigte Stolz von einem, der sich selber als «sehr soundbewusst» bezeichnet und sich beim Klang seiner Aufnahmen nicht mit halben Sachen zufriedengibt. «To the Light» ist das dritte Album des Stefan Aeby Trios, nach «are you …?» (2010) und «Utopia» (2013). Das Trio, das neben dem Sensler Pianisten Aeby aus dem Bassisten André Pousaz und dem Schlagzeuger Michael Stulz besteht, hat für sein jüngstes Werk mit dem Basler Daniel Dettwiler zusammengearbeitet, der sich selber als «Tonmeister» bezeichnet und internationales Renommee geniesst. In Dettwilers «Idee und Klang Studio» findet sich die bedeutendste Sammlung an historischen Mikrofonen der Schweiz – und ein altes, analoges Mischpult, mit dem bereits die grossen Queen gearbeitet haben. Mit Daniel Dettwiler zu arbeiten war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten», sagt Stefan Aeby im Rückblick. Zwei Tage dauerte die Arbeit im Studio, und herausgekommen sei «eine audiophile Aufnahme, die alle unsere Erwartungen erfüllt». Für den Vertrieb arbeitet das Trio mit dem Zürcher Label Intakt Records zusammen, das sich auf aktuellen Jazz spezialisiert hat. «Das Label schwimmt bewusst gegen den Strom», so Aeby. «Es glaubt an die Art von Musik, die wir machen – und daran, dass es ein Publikum gibt, das bereit ist, dafür Geld auszugeben.»

Musik mit Charakter

So konsequent das Trio bei der Wahl seiner Partner ist, so konsequent ist es auch bei der Arbeit an seiner Musik. Die drei Musiker kennen sich schon lange und sind in verschiedenen Formationen miteinander unterwegs, so etwa mit dem Zürcher Violinisten Tobias Preisig, mit dem sie zuletzt in Europa und Asien auf Tour waren. «Die Zusammenarbeit in verschiedenen Rollen bringt uns auch als Trio weiter», sagt Stefan Aeby. Die Arbeit mit verschiedenen Bandleadern sei eine Mischung aus einem vorgegebenen Konzept und den Beiträgen jedes Einzelnen. «Mit Tobias Preisig haben wir gelernt, eine Idee noch konsequenter zu verfolgen, ohne uns zu verzetteln.»

Diese Entwicklung ist auch auf dem Album «To the Light» zu hören. Die acht Stücke sind mit einer Ausnahme Kompositionen von Stefan Aeby. Jedes habe einen ganz bestimmten Charakter, eine klare musikalische Farbe, so der 37-Jährige. Einige Stücke seien ganz akustisch, andere groovebetont und wieder andere mit elektronischen Elementen angereichert. Der Charakter jeder Komposition gibt dem Stück dann jeweils auch den Namen. So heisst das Eröffnungsstück der CD «Stalden», wie die steile Strasse in der Freiburger Altstadt. «Es fängt ruhig an, und dann wird es richtig streng», erklärt Stefan ­Aeby, der selber im Burgquartier wohnt und den Stalden oft mit dem Kinderwagen bewältigt.

Die Heimatverbundenheit ist Bandleader Aeby auch in anderer Hinsicht wichtig: So hat er für das Album-Booklet mit dem Freiburger Fotografen Romano Riedo zusammengearbeitet. Und die Plattentaufe findet selbstverständlich an der Freiburger Jazzadresse Nummer eins statt: im Jazzkeller La Spirale in der Unterstadt. Den Heimweg via Stalden dürfte Stefan Aeby nach dem Konzert besonders beschwingt unter die Füsse nehmen.

Plattentaufe: La Spirale, Freiburg. Fr., 28. Oktober, 21 Uhr. Das Album ist ab sofort im Handel erhältlich. Weitere Informationen und Konzertdaten: www.stefanaeby.com.

Das Trio

Von Jamsession zum Erfolgstrio

Das Stefan Aeby Trio entstand 2008 aus einer Jamsession, damals noch mit Julian Sartorius am Schlagzeug. Seit Ende 2012 ist es in der heutigen Zusammensetzung unterwegs: mit Stefan Aeby am Piano, André Pousaz am Bass und Michael Stulz am Schlagzeug. Der 37-jährige Stefan ­Aeby ist in Tafers aufgewachsen und lebt in Freiburg. Nebst verschiedenen Band- und Soloprojekten unterrichtet er Jazzpiano am Konservatorium Freiburg. Der gebürtige Walliser André Pousaz ist 33 Jahre alt und lebt und arbeitet in Bern; Michael Stulz ist 39-jährig und kommt aus Basel. Zusammen spielen die drei nebst dem Stefan Aeby Trio unter anderem im Tobias Preisig Quartett und im Lisette Spinnler Quintett. Wie es mit dem Trio weitergehe, wisse er noch nicht, sagt Bandleader Aeby. «Vorerst werden wir so viel wie möglich spielen und dann schauen, in welche Richtung es geht.»

cs

 

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