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Alles klar zum Wassern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Osterwochenende bedeutet für manchen Bootsbesitzer Saisonbeginn

Am Ostermontag war es eher ruhig, erklärt Murtens Hafenwart Pierre Tschachtli, das Wetter war zu wenig gut. Am Donnerstag und am Karfreitag habe hingegen Hochbetrieb geherrscht. Probleme habe es trotz allem keine gegeben, meint Tschachtli. «Wir haben das seit 100 Jahren im Griff.»

Das Osterwochenende ist jener Zeitpunkt im Jahr, wo ein Grossteil der Bootsbesitzer von «Einwassern» redet. Motoren revidieren, Putzen, Polieren, Unterböden neu streichen – all das sollte zu diesem Zeitpunkt gemacht sein, so dass dem Wassersportvergnügen nichts mehr im Wege steht.
Da dieses Jahr Ostern jedoch relativ spät war, gab es heuer bereits vorher eine erste eigentliche Rush-Zeit: Ende März, als die Winterplätze in der Pantschau geräumt werden mussten. Die offizielle Saison dauert denn auch vom 1. April bis zum 31. Oktober. Vor dem 1. April überwinterten einige Boote im Hafen, die während der Saison an einer Boje hängen. Mit dem Überwintern in der Pantschau ist es nun für ein paar Jahre vorbei. Die Expo braucht das Gelände. Ersatz gibt es in der Länggasse auf dem ehemaligen Haldimann-Gelände.
Das Benützen der Rampe ist für Bootsbesitzer mit Hafenplatz gratis. Andere bezahlen eine Benützungsgebühr von 10 Franken.

Immer mehr grosse Boote

Hochbetrieb hatte über die letzten Tage auch die Almar-Werft von Albert Eschenmoser. Eschenmoser bestätigt, dass je länger je mehr die Bootsbesitzer das Einwassern nicht mehr selber machen, sondern den Werften überlassen. «Heute gibt es mehr grössere Schiffe als früher, und da haben die Leute meist nicht die geeigneten Zugfahrzeuge für die Boote auf den Anhängern», sagt er. So hat denn der Zweimannbetrieb der Almar-Werft bis vor Ostern bereits 50 Boote gewassert, manchmal drei bis fünf pro Tag. Ein «Einwassern» dauert je nach Schiff eine Dreiviertelstunde bis anderthalb Stunden. Wenn die Werft bei einem Segelboot noch den Mast stellen muss, dauerts eben länger.

Lange dauerts manchmal auch, wenn Private selber wassern. «Da kommts auch mal vor, dass einer bis zum Hals im Wasser steht», sagt Eschenmoser. Deshalb meiden die Werften auch die Samstage, um nicht hinter einer Reihe Traktoren mit Anhänger Schlange stehen zu müssen.

Ein neuer Hafenmeister in Pfauen

Noch mehr Betrieb herrscht beim privaten Hafen der Werft Jack Beck in Pfauen. Dort wassern pro Saison rund 350 Boote, oft bis zehn pro Tag. Die meisten Wasserungen erledigt die Werft mit ihren sechs Mann gleich selber. In Pfauen kommt der Bootsplatz übrigens generell etwas günstiger als im Gemeindehafen von Murten. Während Beck in Pfauen rein nach Grösse des Boots verrechnet, zahlt man in Murten zusätzlich nach Pferdestärken des Motors.

Neu in Pfauen ist dieses Jahr erstmals Moritz Boschung als Hafenmeister dabei. Als Nachfolger des verstorbenen Guido Corpataux tritt er sein Amt offiziell erst am 1. Mai an, aber begonnen hat er trotzdem schon. Arbeit hats ja genug.
Boschung war bisher im technischen Dienst des Bezirksspitals in Merlach tätig. Nun hat er die Richtung gewechselt. Als Bootsbesitzer weiss er jedenfalls seit Jahren, wies geht. Sein Boot hat Boschung übrigens in Murten.

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