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Alles über Laufende Rechnung finanziert

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Alles über Laufende
Rechnung finanziert

Es ist nicht so, dass die Gemeinde Kleinbösingen im nächsten Jahr kein Geld ausgeben will. Ihre finanzielle Situation erlaubt es aber, dass die Aufwendungen über die Laufende Rechnung finanziert werden. So unter anderem eine Strassenreparatur in der Höhe von 100 000 Franken.

Von CORINNE AEBERHARD

Das Budget für das nächste Jahr sieht eine nahezu ausgeglichene Rechnung vor. Bei Ausgaben in der Höhe von knapp 1,67 Mio. Franken sollte gar noch ein Überschuss von gut 12 000 Franken rausschauen.

100 000 Franken will die Gemeinde für die Sanierung der Dorfstrasse aufwenden. Anhand von Fotos wurde anlässlich der Gemeindeversammlung vom Freitagabend gezeigt, in welch schlechtem Zustand sie sich befindet. An gewissen Stellen gibt es Einbrüche, Risse und auch die Ränder sind in schlechtem Zustand. Die Strasse soll ebenfalls mit einem neuen Belag überzogen werden.

Ein weiterer grosser Betrag in der Laufenden Rechnung betrifft den Generellen Entwässerungsplan. Es wurden dafür ebenfalls gut 100 000 Franken budgetiert. Rund 10 000 Franken kostet die Installation von fünf neuen Lampen. Mit ebenso viel rechnet man für den Ersatz von Wasserzählern in den Haushaltungen. Kostenverschiebungen gibt es im Schulwesen und Mehrkosten entstehen beim Gesundheitswesen.

Obwohl die Investitionsrechnung 2004 sowohl bei den Einnahmen als auch bei Ausgaben eine Null vorsieht, musste die Gemeinde auch über diese abstimmen. Nicht nur das Budget wurde angenommen, diskussionslos genehmigten die Kleinbösinger auch die Statuten zur Bildung der «Revierkörperschaft Mittlerer Seebezirk» zur Bewirtschaftung der Wälder. «Sie bringt uns nur Vorteile», ist Rolf Felser überzeugt.

Zwei Projekte erneut verzögert

Weniger Erfreuliches musste der Ammann unter Verschiedenes verkünden. So erfuhren die Bürgerinnen und Bürger, dass der lang ersehnte Kreisel einmal mehr zurückgestellt wurde und der Veloweg nach Gurmels, der diesen Herbst hätte erstellt werden sollen, ebenfalls nicht gebaut wurde. Gemäss der Gemeinde Gurmels habe es eine Einsprache des Strassen- und Brückendepartementes gegeben.

Die Versammlungsbesucher quittierten die Nachrichten über die erneuten Verzögerungen teils mit Kopfschütteln, oder aber sie kommentierten sie beinahe schon sarkastisch.

Weiter teilte Rolf Felser mit, dass das alte Schulhaus in Liebistorf verkauft werden konnte und Kleinbösingen einen Anteil des Verkaufspreises erhalten wird.

Er machte die Versammlung zudem darauf aufmerksam, dass der Wasserpreis steigen könnte, da Gurmels ebenfalls eine Erhöhung um 20 Rappen vorsieht.

Wechsel in der Schulkommission

Wechsel hat es in der Schulkommission gegeben. Rolf Felser und Walter Mischler sind ausgetreten. Neu nehmen Jürg Bachmann und Martin Leu Einsitz. Letzterer übernimmt auch das Präsidium von Felser. Walter Mischler ist nicht nur aus der Schulkommission ausgetreten, sondern aus gesundheitlichen Gründen auch aus dem Gemeinderat. Rolf Felser würdigte ihn als jemanden, der «keine halben Sachen macht und mit Herzblut dabei war». Er habe immer angepackt, wenn es etwas zu tun gab. Leider habe aber die Gesundheit nicht mehr mitgemacht, und dies habe Mischler zum Rücktritt bewogen. Felser bedankte sich bei Walter Mischler für «seinen Einsatz für die gesamte Bevölkerung».
Kleinbösingen
bald online

Ab heute Montag, 1. Dezember, ist die Homepage von Kleinbösingen aufgeschaltet und gemäss Ammann Rolf Felser soll sie ab 15. Dezember funktionieren. Unter www.
kleinboesingen.ch findet man nebst Gemeindeinfos viele Links zu Gewerbe und Geschäften. Felser forderte die Kleinbösinger auf, die Homepage zu besuchen und auch zu melden, falls es «Haken oder Fehler» gebe. ca

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