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Alles zurück auf null

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2:2 nach Siegen steht es im Playoff-Final zwischen Lugano und Olympic nach vier Spielen. Aus der Best-of-7- ist eine Best-of-3-Serie geworden mit Heimrecht für die Tessiner. Oder anders gesagt: Wollen die Freiburger ihren ersten Meistertitel seit 2008 holen, benötigen sie einen Erfolg im Istituto Elvetico in Lugano. «Es wird nicht einfach für uns werden, im Tessin zu gewinnen. Aber niemand kann uns die Hoffnung nehmen», sagt Olympic-Trainer Petar Aleksic. Dass die Freiburger durchaus fähig sind, in der Südschweiz zu reüssieren, haben sie gleich in Spiel eins der Finalserie bewiesen, als sie sich mit 84:82 durchsetzen konnten. Nichts spricht dagegen, dass Olympic diesen Exploit wiederholen kann. Wenn nicht heute, dann spätestens am nächsten Freitag bei einer allfälligen Belle. Voraussetzung wäre natürlich ein Heimsieg am Dienstag in Spiel sechs. Aber dies ist selbstredend alles noch Zukunftsmusik.

Fokus auf der Defensive

Zunächst werden die Freiburger heute (17.30 Uhr) alles daran setzen, ihre erste Möglichkeit zum nötigen Auswärtssieg zu nutzen. Dabei hofft Petar Aleksic auf die Rückkehr von Marko Mladjan. Der grossgewachsene Youngster, der sich vor Wochenfrist eine Prellung am Schambein zugezogen hat, wurde bei der 77:87-Heimniederlage vom letzten Dienstag schmerzlich vermisst. «Marko ist ein wichtiger Spieler in meinem Dispositiv», sagt Aleksic, will dies aber nicht als Entschuldigung verstanden wissen. «Vielmehr haben wir am Dienstag den Fokus in der Defensive verloren.» Dies gelte es heute in Lugano unter allen Umständen zu vermeiden. Insbesondere die beiden starken Travis Watson und Mohamed Abukar dürften keine Sekunde aus den Augen gelassen werden.

Petitpierres Wahl

Dass die Gefahr von überall droht, diese Erfahrung musste Olympic in Spiel fünf machen. So drehte etwa der Amerikaner Matt Schneiderman eindrücklich auf. Mit 19 Punkten nach der Pause ist er der eigentliche Matchwinner für die Tessiner gewesen. Lugano-Trainer Andrea Petitpierre dürfte deshalb auf das gleiche Ausländer-Quartett setzen wie am Dienstag–Watson, Abukar, Schneiderman sowie Rickey Gibson–und Topskorer Devin Sweetney erneut auf die Tribüne beordern. Vieles bei der Wahl der Ausländer sei jedoch Glückssache, so Andrea Petitpierre. «Warum Watson und nicht Sweetney? Warum war Schneiderman am Dienstag stark, wo er doch drei Tage zuvor nur ein Schatten seiner selbst gewesen war? Mein Job ist wie eine Lotterie. Nichts ist vorhersehbar.»

Olympics Rotation

Selbiges dürfte sich auch Petar Aleksic sagen. Konnte Olympics Edwin Draughan der Finalserie zuvor seinen Stempel aufdrücken, tauchte er in der letzten Partie komplett ab und war überhaupt kein Faktor. Fünf Punkte waren für einen Mann seiner Klasse zu wenig. Wollen die Freiburger heute eine Chance auf das erneute Break haben, muss sich nicht nur der Amerikaner, sondern die ganze Equipe wieder steigern. Und–vorausgesetzt Mladjan kann heute auflaufen–die grösseren Rotationsmöglichkeiten müssen wieder zum Vorteil für die Freiburger werden. Nicht so wie am Dienstag, als die nominell schwächere Ersatzbank der Tessiner mehr Punkte zum Sieg beisteuerte als jene von Olympic.

Der Ausgang vor dem heutigen Spiel scheint damit völlig offen zu sein. Bisher schrieb jede Partie ihre ganz eigene Geschichte. Und jedes Mal war es ein anderer Spieler, der federführend gewesen ist. Wer wird nach Draughan (Spiel 1), Gibson (Spiel 2), Cotture (Spiel 3) und Schneiderman (Spiel 4) diesmal zum Matchwinner?

«Es wird nicht einfach für uns werden, im Tessin zu gewinnen. Aber niemand kann uns die Hoffnung nehmen.»

Petar Aleksic

Trainer Olympic

«Mein Job ist wie eine Lotterie. Nichts ist vorhersehbar.»

Andrea Petitpierre

Trainer Lugano

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