Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Allgemein stabile Finanzmärkte trotz einigen politischen Fragezeichen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Spannungsfeld zwischen Konjunktur, Unternehmensergebnissen und Geopolitik herrscht aktuell bei vielen Anlegern eine gewisse Orientierungslosigkeit. Jedoch: Die globale Konjunktur entwickelt sich erfreulich, und die Aussichten auf das kommende Jahr sind ebenfalls gut.

Geopolitische Unsicherheiten

Bei den Unternehmen wird die Publikation der Halbjahresergebnisse neue, richtungsweisende Signale aussenden. Es sind aber weiterhin solide Gewinnausweise zu erwarten. Die grössten Risiken für die Finanzmärkte kommen momentan aus der geopolitischen Lage: Eine weitere Eskalation der zahlreichen Konflikte auf der Arabischen Halbinsel, die Affäre um US-Präsident Trump und Russland oder vorgezogene Neuwahlen in Italien haben das Potenzial, grössere Marktkorrekturen zu verursachen.

Schweiz: unentschlossen

Der Schweizer Aktienmarkt konsolidiert im Moment den starken Kursanstieg seit Anfang des Jahres. Dabei pendelt der SMI um den Stand von 9000 Punkten. Solange diese Seitwärtsrange anhält, dürfte sich kein neuer Trend entwickeln. Damit der Markt weiter ansteigen kann, braucht es weiterhin überdurchschnittliche Konjunkturzahlen und steigende Unternehmensgewinne.

Europäische Titel: mit Potenzial

Europäische Titel bieten aktuell gute Chancen, insbesondere aufgrund des Nachholpotenzials gegenüber Aktien von US-amerikanischen Unternehmen. Die anziehenden Wirtschaftsdaten sprechen derzeit klar für Europa, und das erwartete Gewinnwachstum für 2017 ist mit gut 19 Prozent ebenfalls deutlich höher als in den USA, wo die Schätzungen von 10 Prozent ausgehen.

Zinsen weltweit unter Druck

Am 14. Juni 2017 hat die US-Notenbank Fed die zweite Zinserhöhung im laufenden Jahr vollzogen, und gegen Jahresende könnte gar noch ein weiterer Zinsschritt um 0,25 Prozent dazukommen. Trotzdem tendieren die langfristigen Zinsen in Europa und den USA neuerlich nach unten. Hauptverantwortlich dafür sind die tiefen Inflationszahlen, die vom fallenden Ölpreis und einem tiefen Lohnwachstum beeinflusst werden. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus führt für Anleger derzeit kein Weg an Aktien vorbei.

Der Autor

Patrick Bumann ist Regionenleiter Vermögensberatungskunden der Valiant Bank AG in Freiburg.

Mehr zum Thema