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+ Alois Riedo, Wünnewil

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Alois Riedo kam am 18. Juni 1931 als Sohn des Alois Riedo und der Margrit geborene Spicher in Amtmerswil zur Welt. Er war das vierte von fünf Kindern und war kaum drei Jahre alt, als seine Mutter starb. Das war ein schwerer Schlag für die Familie, die einen Bauernbetrieb bewirtschaftete. In Marie Jenny aus Vorstaffels fand der Vater eine Frau, die bereit war, für die Halbwaisen zu sorgen, ihnen Stiefmutter zu werden. Die Familie erweiterte sich um zwei Töchter und drei Söhne.

Alois erlebte in der Grossfamilie schlichte, zufriedene Kinder- und Jugendjahre. Er, der von klein auf geschwächt war, besuchte in Wünnewil während drei Jahren die Primarschule. Sechs Jahre besuchte er die Sonderschule im Guintzet in Freiburg, wo er entsprechend seinen Möglichkeiten unterrichtet wurde und wo er Französisch lernte.

Dies kam ihm in Leysin zugute, wo er wegen Lungenproblemen eineinhalb Jahre zur Kur verbringen musste. Nach einem einmonatigen Spitalaufenthalt war er ein Jahr zur Kur in Humilimont. Der Schule entlassen, hat Alois auf dem elterlichen Hof wertvolle Dienste geleistet. Nachdem sein Bruder Josef mit seiner Familie 1962 den Hof übernommen hatte, durfte Alois seine Tätigkeit weiterführen und das dann auch, als 1992 die nächste Generation, Manuel und seine Familie, die Verantwortung für das Heimwesen übernommen hatte. Mit Verständnis und Güte wurde Alois von den Angehörigen begleitet und war dankbar, ein Daheim zu haben; Menschen, die sich um ihn kümmerten.

Regelmässig fand Alois den Weg zur Kirche. Da hat er die Kraft gefunden, um auf seinem beschwerlichen Weg zuversichtlich zu bleiben. Gerne hat Alois mit seinem Kollegen Hugo Schneuwly Fahrten auf dem Velo gemacht. Die beiden verstanden sich gut und stützten sich gegenseitig. Gerne war er bei einem Plaffeien-Märit oder bei einem Schafscheid dabei.

Die Kräfte liessen allmählich nach und im Herbst 1997 zog Alois in die dezentrale Pflegestation der Stiftung St. Wolfgang nach Bösingen. Dort durfte er in liebevoller Atmosphäre Hilfe erfahren. Im Sommer 2009 kam Alois ins Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten, da er auf vermehrten Beistand angewiesen war. Er brauchte einen Rollstuhl. Das Hören und Sprechen liessen nach. In den frühen Morgenstunden des 14. Dezember 2010 ist sein Weg zu Ende gegangen. Die Hinterbliebenen vertrauen darauf, dass Alois am Ort ist, wo es keine Trauer, keine Plage und kein Leid mehr gibt. Eing.

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