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Als es darauf ankam, war die Luft bei Elfic draussen

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Elfic war mit dem Ziel in diese Saison gestartet, das Triple zu holen. Am Ende bleibt den Freiburgerinnen jedoch einzig der Liga-Cup. Im Final des Schweizer Cups hatte es gegen Riva bereits eine völlig unerwartete Niederlage abgesetzt und nun auch im Playoff-Final gegen Hélios. Damit geht für die Freiburgerinnen das Warten auf den ersten Meistertitel seit dem Jahr 2011 weiter. Die Walliserinnen ihrerseits gewannen letzten Endes unerwartet ihre fünfte Meisterschaft in Serie, nachdem sie die vier Jahre zuvor das Triple gewinnen konnten. Seit der Saison 2010/11 holte Hélios damit 15 (!) Pokale.

Im Interview analysiert Elfic-Captain Lara Thalmann die misslungene Finalserie.

 

 Lara Thalmann, welche Erklärung haben Sie für dieses bittere 0:3 im Final?

Uns haben die Härte und die Einsatzbereitschaft gefehlt. Dabei haben wir die Finalserie nicht nicht einmal in der Defensive verloren. Aber im Angriff waren wir schlicht nicht präsent. Rein von den Resultaten her haben wir deutlich unter unseren Möglichkeiten gespielt.

 

 Sie spielten in einem Final mit zu wenig Einsatz?

Ich habe das Gefühl, dass wir überrannt wurden. Ich weiss nicht, ob wir von Hélios überrascht wurden, aber in einem Final darf das nicht passieren. Im ersten Spiel zu Hause haben wir den Start verpasst. So rannten wir in der ganzen Serie hinterher.

 

 Kann man überspitzt sagen, dass Elfic die Serie bereits in Spiel eins verloren hat?

Wenn du eine Serie gewinnen willst, musst du mit Rückschlägen klarkommen. Ein gutes Team steht wieder auf. Das haben wir nicht geschafft. Uns gelang es nie, Fehler von einzelnen Spielerinnen zu kompensieren.

Anders als in den Jahren zuvor war Elfic gegen Hélios diesmal in der Favoritenrolle. Hielt das Team diesem Druck nicht stand?

Mit diesem Druck muss man leben können, wenn man gewinnen will. Es ging schliesslich um die Meisterschaft. Jahrelang hiess es, wir seien der Underdog und so weiter, jetzt waren wir der Favorit. Es ist schwierig, in dieser Situation Entschuldigungen zu finden.

 

 In Ihren Worten schwingt viel Frust mit …

Ich bin extrem gefrustet, weil wir unser Potenzial nicht abrufen konnten. Noch im November haben wir gegen den gleichen Gegner 90 Punkte erzielt–und jetzt gelang uns nichts.

 

 Wie fällt Ihre Saisonbilanz aus?

Grundsätzlich haben wir eine gute Saison gespielt, auch wenn wir das Triple anvisiert hatten. Im Herbst hatten wir im Europacup kein Glück mit verletzten Spielerinnen. Dann kam ein guter Januar. Am Ende haben wir nicht so aufgehört, wie wir es uns erhofft hatten. Wir hatten sehr gute Phasen, doch als es wirklich darauf ankam, haben wir nicht gut genug gespielt …

 

 Ihr Vertrag läuft aus. Werden Sie auch nächste Saison im Dress von Elfic zu sehen sein?

Ich muss schauen, wie ich es mit meiner Arbeit organisieren kann. Wenn ich weiterspiele, dann sicher in Freiburg.

Telegramm

Hélios – Elfic Freiburg 62:43 (27:14)

Vétroz. 600 Zuschauer. SR: Stojcev/Balletta.

Hélios:Constantin (6), Gur, Carron, Kershaw (12), Giroud (7), Pellaud, Studer (17), Clément, Gasser (2), Poppens (18), Salman.

Elfic Freiburg:Cutunic (2), Rol (13), Zali (2), Davis (19), Thalmann (3), Franchina, Dihigo Bravo, Ross (4), Butty, Lugt.

Endstand Serie(best of 5): 3:0.

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