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Als Leader in die Weihnachtspause

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Am Freitagabend hatte der TS Volley Düdingen bei Kanti Schaffhausen Saisonsieg Nummer acht in Folge realisiert. Gestern folgte mit dem 3:0-Heimsieg gegen Genf der nächste Erfolg. «Wir sind müde», sagte Düdingens Trainer Dario Bettello nach dem Spiel­ende und lehnte sich auf seinem Stuhl zufrieden zurück. «Wir freuen uns nun auf die wohlverdiente Ruhe.» Die Anstrengungen der vergangenen Monate haben dem Team doch zugesetzt und zeichnen sich auf dem Spielfeld ab. Trotzdem blickt Bettello dankbar zurück: «Ich hätte nicht gedacht, dass wir nach so vielen Verletzungen am Anfang der Saison jetzt Tabellenerster sein würden. Das ist nicht selbstverständlich.» Zu Beginn der Saison sah es nicht rosig aus für die Power Cats. Die vielen Verletzungen beutelten das Team. Doch sie haben sich Woche für Woche wieder herangekämpft. Zuletzt stiessen Ines Granvorka und Mona Rottaris wieder zum Team. Ausser Zora Widmer sind alle Spielerinnen wieder einsatzbereit.

Gegen Düdingen als Nummer 1 der Liga treten die Gegner zudem mit einer ganz anderen Einstellung an. Dario Bettello räumt ein, dass dies eine neue, ungewohnte Position ist. «Die anderen Teams beginnen langsam, aber sicher zu glauben, dass wir nicht mehr verlieren können.»

Noch Steigerungspotenzial

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Genf haben die Power Cats gestern trotz Müdigkeit einen klaren 3:0-Sieg erreicht. Das Team konnte das gesteckte Tagesziel erreichen: «Wir wollten heute nicht auf das Niveau des Gegners fallen.» Das Phänomen ist nicht neu: Der Gegner scheint aufgrund der Tabelle spielerisch unterlegen zu sein, und schon passt man sich an das tiefere Niveau an. Bald sind die Leistung und das Tempo denen des Gegenüber ähnlich. Düdingen aber konnte dieses Szenario gestern verhindern. «Es wurde nie gefährlich, und wir konnten alles Vorgenommene umsetzen.» Zunächst noch ein wenig träge, haben die Gastgeberinnen ihr Level Satz um Satz gesteigert.

Im ersten Durchgang produzierten die Düdingerinnen noch zu viele Eigenfehler. Genf kam bis zum 9:9 und später bis zum 22:22 heran. Unnötige Fehler schlichen sich ein, das Spiel wirkte schleppend. Nach einem Timeout von Bettello allerdings machte Düdingen den Sack zu. Mit der Unterstützung von Samira Sulser und Ines Granvorka kam im zweiten Satz dann etwas mehr Schwung auf den Platz. Die Düdingerinnen zeigten sich in gewohnter Manier: Nach dem 8:5 für Genf drehten sie den Spiess noch um. Im sehenswerten letzten Satz dann erzielte Düdingen mithilfe der Auswechselspielerinnen ein deutliches Resultat (25:15). Mona Rottaris und Francine Marx fielen dabei besonders positiv auf. Speziell Marx glänzte mit einigen erfolgreichen Angriffen. Es war denn auch sie, die dieses letzte Spiel vor Weihnachten mit einem Ass abschliessen konnte. «Noch immer haben wir viel Luft nach oben, und ich bin gespannt, wie weit wir uns noch steigern können», bilanzierte Bettello.

Nächstes Spiel am 13. Januar

Jetzt freuen sich die Düdingerinnen auf die Erholungspause. Am 13. Januar heisst der Gegner im Cup-Achtelfinal zu Hause wiederum Genf. Bis dahin gilt: Ausruhen, jedoch den Fokus nicht aus den Augen verlieren.

Telegramm

Düdingen – Genf 3:0 (25:22, 25:19, 25:15 )

Leimackerhalle. 340 Zuschauer. SR: Droguett, Sirucek.

TS Volley Düdingen: Becker, Harbin, Beamish, Marbach, Brunner, Moffett, Deprati (Libera); Marx, Sulser, Granvorka, Rottaris, Kressler.

Genf Volleyball: Riley, Daramola, Soraru, Hardy, De Witt, Stahl, Perroud (Libera); Ndebele, K. Berger, Sh. Berger.

Bemerkung: Düdingen ohne Widmer (verletzt).

Beste Spielerinnen: Harbin, Hardy.

Frauen. NLA. Gestern spielten: Sm’Aesch Pfeffingen – Franches-Monta­gnes 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:11). Lugano – Kanti Schaffhausen 0:3 (20:25, 22:25, 16:25). Rangliste: 1. Düdingen 13/32 (33:15). 2. Aesch-Pfeffingen 12/31 (34:9). 3. Schaffhausen 11/23 (28:20). 4. NUC 11/21 (27:19). 5. Volley Lugano 12/13 (20:28). 6. Franches-Montagnes 11/10 (16:28). 7. Cheseaux 11/6 (13:31). 8. Genf 12/5 (10:33).

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