Das alte Bahnhofsgebäude in Sugiez soll abgerissen werden. Archivbild: Corinne Aeberhard
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Alter Bahnhof von Sugiez darf abgerissen werden

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Das Bundesverwaltungsgericht weist eine Beschwerde gegen den von den TPF geplanten Abriss des alten Bahnhofs von Sugiez ab.

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) dürfen das 120 Jahre alte Bahnhofsgebäude in Sugiez abreissen. Das Bundesverwaltungsgericht hat einen Rekurs von Pro Fribourg und des Schweizer Heimatschutzes abgelehnt.

Die beiden Vereinigungen sind der Ansicht, das Gebäude sei ein wichtiges Zeugnis aus der Anfangszeit der Eisenbahnen und trage dadurch zur Identität der gesamten Region bei. Deshalb wehren sie sich gegen das Projekt, das die TPF im Jahr 2021 vorstellten. «Der Erhalt des Gebäudes stellt die Gestaltung des nun fertiggestellten Bahnhofs nicht infrage. Ohne das historische Gebäude wird der Ort unbedeutend und fade sein», argumentiert Sylvie Genoud Jungo, Generalsekretärin von Pro Fribourg, gegenüber «La Liberté».

Das Bundesverwaltungsgericht nimmt diese Argumente zur Kenntnis und bestätigt, dass das Gebäude «einen gewissen historischen Wert» habe, wie es im Urteil vom Freitag heisst. Jedoch gebe es «keine rechtliche Verpflichtung, dieses Gebäude zu erhalten, da es keine Schutzmassnahmen gibt». Aus diesem Grund weist es die Beschwerde der Heimatschutzorganisationen ab. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig und kann vor der nächsthöheren Instanz, dem Bundesgericht, angefochten werden.

Enttäuschung über Entscheid

Sylvie Genoud Jungo zeigt sich enttäuscht über den Entscheid der Richter. Der Verein prüfe bis im August, ob er diesen anfechten möchte, erklärt sie gegenüber «La Liberté». «Dieses Gebäude ist in der Kategorie C verzeichnet. Es hat trotzdem einen kulturellen Wert.» Die behördlichen Instanzen hätten es aber zum Abriss freigegeben, weil es nicht anderweitig unter Schutz stehe, auch wenn sie dies bedauerten. 

Enttäuscht ist Pro Fribourg daher nicht so sehr von den kantonalen Ämtern, sondern vor allem von den TPF. Diese hatten 2014 eigentlich noch versprochen, alte Bahnhöfe jeweils in die neue Infrastruktur zu integrieren und so das Kulturerbe zu erhalten.

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