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Ältere Menschen tragen soziale Verantwortung mit

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Leserbriefe

Ältere Menschen tragen soziale Verantwortung mit

Eine «faire Lösung» für die Betagten – FN vom 16. April 2011

Aufgrund der demografischen Entwicklung will der Kanton Freiburg das Angebot im stationären Bereich und bei der Hauspflege für die Betagten ausbauen. Dies ist wirklich eine erfreuliche Tatsache und dringliche Notwendigkeit! Warum? Gemäss Schlussbericht vom 30. September 2009 über eine Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) hatte der Kanton Freiburg im interkantonalen Vergleich den höchsten Anteil stationär betreuter Pflegebedürftiger. Deshalb ist es wichtig, wenn ein Teil des stationären Langzeitpflegebedarfs durch den Ausbau ambulanter Zwischenstrukturen aufgefangen wird. Dabei handelt es sich um folgende Strukturen und Dienstleistungen jeder Art: Alterswohnungen, Wohnformen für behinderte ältere Menschen, Dienst- und Hilfeleistungen von privaten Organisationen oder öffentlichen Institutionen (Pro Senectute, Spitex usw.), Mahlzeitendienste, Transporte, hausärztliche Versorgung, häusliche Hilfsdienste usw.

Im zweiten Teil des Berichtes wird in einem fettgedruckten Untertitel geschrieben: «Millionenkosten erwartet», d.h. wörtlich festgehalten: «Die Konsequenzen des Konzepts kosten den Kanton im Schnitt rund 2,5 Millionen und den Gemeinden rund 1,7 Millionen Franken zusätzlich im Jahr.» Für mich als Laien, aber an Alterspolitik und Altersfragen Interessierten sind diese Beträge nicht nachvollziehbar und unglaubwürdig. Warum? Die Kosten für die ambulanten zwischenstrukturellen Dienstleistungen übernehmen nämlich die Betroffenen grösstenteils selber. Die erwähnten Beträge erwecken wiederum – wie schon so oft – den Eindruck, dass ältere Menschen (nur) «Kostenverursacher» sind. Das Gegenteil ist der Fall! Senioren sind heute und in Zukunft wichtige Mitträger unserer bis vor einigen Jahren bewährten sozialen Marktwirtschaft, unabhängig vom heutigen extremen Neoliberalismus und der egoistischen Abzockermentalität.

Fazit und Schlussfolgerung: Der Aufenthalt in einem Heim ist sowohl für die Betroffenen als auch für die Öffentlichkeit wesentlich teurer, deshalb muss die Parole heissen: «Ambulant vor stationär, Daheim vor Heim!»

Joseph Zosso, Schmitten

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