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«Der Kormoran kann mit einem entsprechenden Patent gejagt werden. Das wird oft vergessen», sagt Cécilia Moresi gegenüber den FN. Sie ist im Kanton Waadt Sektorchefin für die Fischerei und gibt stellvertretend für ihr Freiburger «Pendant» Jean-Daniel Wicki Auskunft.Der Präsident des Sportfischervereins Vully, Thoma Bula, hat sich ebenfalls schon Gedanken zur Jagd gemacht. «Die Fischervereine könnten den Jägern das Patent und die Munition bezahlen und ihnen pro Paar Kormoranfüsse eine Belohnung geben», schlägt er vor. Dennoch ist er überzeugt, dass der Bestand in erster Linie bei den Brutplätzen geregelt werden muss.Auch sind Bestrebungen im Gange, dass die Berufsfischer eine Entschädigung für beschädigte Netze erhalten. Mit einer solchen Regelung könnte sich sogar der Vogelschutz anfreunden, wie François Thurian vom Naturschutzzentrum La Sauge sagt.

Die Kantone nehmen nochmals Anlauf

Da der Murten- sowie der Neuenburgersee an mehrere Kantone anstossen, ist die Fischerei in einem überkantonalen Konkordat geregelt. Entsprechend arbeiten die jeweiligen kantonalen Ämter zusammen.«Unsere Kompetenzen sind aber limitiert», sagt Moresi. Bezüglich Kormorane hätten die kantonalen Ämter bereits regen Briefkontakt mit dem Bundesamt für Umwelt geführt. «Wir erhielten aber nicht die erhofften Antworten.»Nun nehmen laut Moresi die zuständigen Staatsräte der betroffenen Kantone das Heft in die Hand. Für November hätten sie eine Sitzung einberufen, an der sowohl die Sektorchefs für Fischerei als auch jene für Wildtiere – und damit auch für Wildvögel wie Kormorane – teilnehmen. «Dadurch sollte die blockierte Situation wieder neuen Schwung erhalten», hofft sie. hi

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