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Altersfreitod oder organisierter Mord?

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Seit einigen Jahrzehnten versuchen Sterbehilfe-Organisationen unsere Gesellschaft von ihrer Ideologie zu überzeugen, dass «jeder Mensch ein freies Verfügungsrecht über sein Leben hat». Mit diesem Slogan versuchen die Sterbehilfeorganisationen Exit, Dignitas und Lifecircle der Bevölkerung «Beihilfe zum Mord» schmackhaft zu machen. Sie verschleiern «organisierten Mord» als Sterbebegleitung. Es dürfte wohl allen Lesern bekannt sein, dass sich vor Jahrzehnten eine Diktatur anmasste, darüber zu entscheiden, wann und für wen das Leben lebenswert oder lebensunwert zu gelten hat. Nun übernehmen die Sterbehilfeorganisationen diese Ideologie, mit dem Unterschied, dass sie ihren Mitgliedern weismachen, dass sie das Recht haben, nach ihrem Gutdünken ihr Lebensende selber zu bestimmen.

Nachdem verschiedene Kantonsregierungen die Erlaubnis für diese Schleichwerbung in Altersheimen und Spitälern gegeben haben, hat sich die Mitgliederzahl der Sterbehilfsorganisationen enorm erhöht. Leider wurde vor einigen Jahren in verschiedenen Ländern, zu denen auch die Schweiz gehört, der Eid des Hippokrates für die Ärzte abgeschafft, der unter anderem auch aktive Sterbehilfe untersagt. Sollten auf Drängen der Sterbehilfeorganisationen unsere Bundesräte und Parlamentarier sich veranlasst sehen, den sogenannten Freitod – alias Mord – als humanes Sterben gesetzlich in unserer Verfassung zu verankern, fehlt nur wenig, bis sich die staatliche Behörden auch das Recht herausnehmen, zu entscheiden, wann ein Leben zu Ende gehen soll.

Rudolf Oeschger, Freiburg

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