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Alterswiler erhalten provisorische Haltestelle

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Die Bushaltestelle im Dorf von Alterswil ist in die Jahre gekommen. 2019 müsste die Gemeinde die elektrischen Installationen der Haltestelle kontrollieren und die Sanitäranlagen erneuern, doch sei das mit hohen Kosten verbunden, sagte Finanzchef Marius Boschung an der Gemeindeversammlung vom Freitagabend. Angesichts der geplanten Sanierung der Kantonalstrasse will der Gemeinderat gleichzeitig den Dorfplatz neu gestalten. Bis dahin plant er für 84 000 Franken die Bushaltestelle abzubrechen und durch ein Provisorium zu ersetzen. Im Bereich Verkehr müsse die Gemeinde unter anderem in der St.-Ursen-Strasse und im Quartier Ächerli Verkehrsberuhigungsmassnahmen für 31 000 Franken vornehmen. «Es ist schade, dass wir das in einer Quartierstrasse machen müssen, die ausschliesslich Anwohner befahren», bemerkte Boschung.

Weitere Ausgaben gibt es im Bereich Bildung: Weil Alterswil mehrere neue Primarschüler erhalte, müsse für 45 500 Franken ein weiteres Schulzimmer mit interaktiven Wandtafeln, Infrastruktur und Schranksystemen eingerichtet werden, sagte der Finanzchef. Geplant seien zudem ausserordentliche Ausgaben von 25 000 Franken für die Musikgesellschaft für ihre Neuuniformierung sowie von 30 000 Franken an die Schützengesellschaft für eine neue elektrische Trefferanzeige. Schliesslich sieht der Gemeinderat für 2019 einen Ertragsüberschuss von 227 000 Franken vor, dies bei einem Gesamtaufwand von rund 6,48 Millionen Franken. Bei den Investitionen rechnet er mit 1,74 Millionen Franken. Die 37 Anwesenden genehmigten die Investitionsrechnung und den Voranschlag 2019 einstimmig.

«Der Gemeinderat ist bestrebt, sich an das Budget zu halten, um für die grossen Investitionen bereit zu sein», sagte Boschung. Denn Alterswil plant nächstens den Bau eines neuen Mehrzweckgebäudes und eines multifunktionalen Nebengebäudes mit Vereinsräumen und Klassenzimmern (die FN berichteten). Wie viel der Neubau kosten wird, gibt der Gemeinderat an der Informationsveranstaltung im Januar bekannt.

Blick auf die geplante Fusion

Ammann Hubert Schibli informierte zudem über die geplante Fusion der Gemeinden St. Antoni, Tafers und Alterswil. Zurzeit sei für die neue Gemeinde der Steuersatz von Tafers vorgesehen – 75 Rappen pro Franken Kantonssteuer. «Dieser gilt zumindest bis 2023, denn dann muss der neue Gemeinderat die Situation analysieren und den Investitionsplan anpassen», führte Schibli aus. Eine zuständige Arbeitsgruppe werde am 20. Dezember definitiv entscheiden, ob dieser Steuersatz gelte, sagte Schibli den FN. Für die Einwohner von Alterswil würde das eine Senkung der Steuern bedeuten, denn aktuell liegt der Steuersatz in Alterswil bei 79 Rappen pro Franken Kantonssteuer.

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