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Alterswiler Mehrzweckhalle gibt zu reden

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Endlich jemand, der sich getraut, beim Alterswiler Hallenprojekt einen kritischen Blick zu riskieren. Es scheint mir nämlich, als ob hier vor allem ein bestimmter Sportverein das Sagen hat und als ob der Gemeinderat auf Biegen und Brechen dieses Millionenprojekt noch vor einer allfälligen Fusion durchbringen will.

Nebst dem, dass dabei laut SIA die gesetzlichen Vorschriften über das öffentliche Beschaffungsrecht nicht eingehalten wurden, indem keine öffentliche Ausschreibung stattfand, dürfte all jenen, welche die Gemeindeversammlung nicht nur bei «wichtigen Abstimmungen» besuchen, auch aufgefallen sein, dass bereits ein Bürgerentscheid im Zusammenhang mit diesem Projekt einfach übergangen wurde: In der Gemeindeversammlung vom 20. April 2018 wurde nämlich der Gegenantrag eines Bürgers, dass die Bevölkerung über eine Dreifachhalle abstimmen kann, klar abgelehnt. Der Gemeinderat sollte in der Folge mit dem gesprochenen Planungskredit die Planung einer Doppelhalle in Angriff nehmen. Dennoch liess der Gemeinderat eine Dreifachhalle ausarbeiten. An der Gemeindeversammlung vom 5. April 2019 wurde den Bürgern dieses Projekt zur Abstimmung vorgelegt. Dass es vielleicht Varianten gegeben hätte, die kostengünstiger oder aus anderer Sicht optimaler gewesen wären, lässt man gänzlich ausser Acht.

Dass man an die Grenzen der finanziellen Möglichkeiten geht, erwähnt man zwar kurz, ebenso, dass für allfällige weitere Projekte vielleicht dann nicht mehr viel finanzieller Spielraum bleibt. Wollen aber die Alterswiler nicht wieder viele weitere Jahre auf die bitter benötigte neue Turnhalle warten, bleibt ihnen aus ihrer Sicht ja gar nichts anderes übrig, als Ja zu stimmen. Ein Ja, das insbesondere auch von jungen Leuten kommt, die berechtigterweise ihre Freude an einer neuen Halle haben, um ihrem Lieblingssport zu frönen, die aber vielleicht schon in ein paar Jahren nicht mehr in der Gemeinde die Steuern zahlen oder auf anderes verzichten müssen, weil die Finanzen zu knapp sind.

«Es scheint mir, als ob hier vor allem ein bestimmter Sportverein das Sagen hat.»

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