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Alterswohnungen nehmen letzte Hürde

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Die Idee, in unmittelbarer Nähe des Pflegeheims Auried in Flamatt Alterswohnungen zu errichten, beschäftigt die Gemeinde Wünnewil-Flamatt schon seit einiger Zeit. 2003 griff eine gemeinnützige Stiftung das Projekt erstmals auf. Obwohl die Gemeinde der Stiftung das kostenlose Baurecht auf der Parzelle an der Gfellerstrasse erteilte, scheiterte das Vorhaben aus finanziellen Gründen. Zehn Jahre später nahm die «Stiftung für das Alter Wünnewil-Flamatt» unter einem neuen Namen einen zweiten Anlauf und erhielt erneut das Baurecht zugesprochen. Im Sommer 2015 legte der Stiftungsrat die Baupläne für das insgesamt zwölf Wohnungen umfassende Gebäude öffentlich auf und informierte darüber, dass die Liegenschaft 2017 bezugsbereit sein sollte (die FN berichteten).

Baustart erfolgt im Frühling

«Diese Annahme war zu optimistisch», sagte Hans-Ulrich Marti, Präsident des Stiftungsrates, gestern auf Anfrage: «Durch eingegangene Einsprachen wurde das Verfahren stärker verzögert als zunächst vermutet.» Insgesamt seien vier Einsprachen gegen das Bauprojekt eingegangen. Wie Marti erklärte, hätten diese etwa den Schattenwurf, die Ausnützungsziffer oder die Zonenkonformität des Gebäudes infrage gestellt, seien aber allesamt abgewiesen worden. «Nun liegt die Baubewilligung vor und die Baukommission hat ihre Arbeit ebenfalls bereits aufgenommen. Wir wollen keine weiteren Verzögerungen riskieren.» Der Stiftungsratspräsident geht davon aus, dass die Bauarbeiten im Februar oder März beginnen und bis zum Sommer 2018 zum Abschluss gebracht werden können. Die Investition in die Alterswohnungen in Flamatt beläuft sich auf 3,8 Millionen Franken.

Das neue Wohnangebot richtet sich an AHV-Bezüger, die zwar noch selbstständig wohnen wollen, aber nicht mehr viel Platz benötigen und deshalb aus ihrem Haus ausziehen möchten. Die Wohnungen werden denn auch besonders auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet, mit einem Lift erschlossen und behindertengerecht ausgestattet. Dass sich für die vier 3,5-Zimmer-Wohnungen und die acht 2-Zimmer-Wohnungen noch vor dem Spatenstich bereits zehn Interessenten gemeldet haben, freut Marti: «In unserer Gemeinde besteht ein grosses Bedürfnis nach dieser Art des Wohnens.»

Wertvolle Synergien

Diese Ansicht teilt auch der in Wünnewil-Flamatt für Altersfragen zuständige Gemeinderat Stefan Luginbühl. «Durch die Nähe zum Pflegeheim Auried werden sich zwischen den beiden Einrichtungen wertvolle Synergien ergeben. Das ist eine gute Sache», sagt Stefan Luginbühl und ist überzeugt: «Solche Mischformen des Wohnens werden in Zukunft noch wesentlich an Bedeutung gewinnen.»

«Solche Mischformen des Wohnens werden in Zukunft noch wesentlich an Bedeutung gewinnen.»

Stefan Luginbühl

Gemeinderat Wünnewil-Flamatt

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