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Altlasten im Boden werden ausfindig gemacht und saniert

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In einer Schriftlichen Anfrage verlangt Joseph Brügger (CSP, Plaffeien) Angaben zu Altlasten im Boden, deren Schadstoffe die Umwelt, inbesondere das Grundwasser bedrohen. Der Bund verlangt die Sanierung der Deponien, wobei über die Umsetzung im Freiburgerland wenig zu hören sei.

Der Staatsrat hat 1998 eine generelle Untersuchung vorgenommen, um einen Kataster der belasteten Standorte zu erarbeiten. Dieses Verzeichnis der Grundstückverhältnisse soll Ort, Ablagerungszeitraum, Art, Menge und gefährdete Umweltbereiche enthalten. So kann man die belasteten Standorte erfassen, die einer Sanierung bedürfen.
Seit 1999 werden aufgrund vorhandener Angaben in Archiven und topografischen Karten Grundlagendaten gesammelt. Nach dieser ersten Phase beginnt nun die zweite Phase, die bis Ende 2003 dauert und öffentlich ausgeschrieben wird. In dieser Zeit wird jeder Standort einzeln beurteilt, indem bei den Gemeinden und im Gelände zusätzliche Informationen gesammelt werden. Bis endgültige Ergebnisse vorliegen, sollen aber gefährliche Deponien bereits saniert werden. Die Finanzierung wird in einem Sondergesetz geregelt.
Der Staatsrat teilt mit Joseph Brügger also die Besorgnis, ist sich seines Auftrages bewusst und will keineswegs die Probleme auf künftige Generationen abschieben. «Der Staatsrat sieht den Einsatz erheblicher Mittel vor, um in einer Frist von vier Jahren die wesentlichen Antworten auf die gestellten Fragen zu erhalten.»

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