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Aluminium: Einst war das Leichtmetall teurer als Gold

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Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Aluminium entdeckt. Und dies, obwohl das Leichtmetall das dritthäufigste Element in der Erdkruste ist – allerdings kommt es nie elementar vor, sondern nur in chemischen Verbindungen. So sind auch Rubine und Saphire, die härtesten Mineralien nach dem Diamanten, Formen von Aluminiumoxiden. 1808 hat Sir Humphry Davy das Aluminium entdeckt und benannt; 1827 gelang Friedrich Wöhler die Herstellung des Leichtmetalls. Der Preis des Aluminiums war dazumal höher als der von Gold, das Metall entsprechend ein Zeichen von Luxus und Wohlstand. Einer der ersten Gegenstände, die aus Alu hergestellt wurden, war eine Baby-Rassel für den neugeborenen Sohn von Kaiser Napoleon III.

Um 1890 wurden Methoden entwickelt, mit denen Aluminium in grosser Menge und damit billiger produziert werden kann. Alu hat eine hohe elektrische Leitfähigkeit, ist unmagnetisch, sehr weich und damit sehr gut dehn- und formbar. Heute wird Aluminium wegen seiner Leichtigkeit vor allem im Fahrzeugbau sowie in der Luft- und Raumfahrt genutzt. Aber auch als Verpackung ist das Leichtmetall beliebt: Getränkedosen, Aluminiumfolie, Joghurtdeckel und Senftuben sind nur einige Beispiele. Zudem taucht Aluminium auch in Esswaren auf – beispielsweise als Lebensmittelfarbe (E 173). njb

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