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Am Comptoir ist der Greyerzbezirk vereint

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein Senn im Bredzon rührt im grossen Kupferkessel ein Fondue an, und daneben verteilt eine Frau Probiermöckchen verschiedener Hartkäse und kleine Stücke Vin-Cuit-Kuchen. Der zwei Kilometer lange Parcours durch die Greyerzer Messe in Bulle hat noch nicht einmal richtig begonnen, schon trumpfen die Greyerzer mit ihren Traditionen auf. Die Ausstellung auf die gängigen Bilder der Greyerzer zu reduzieren, wie sie etwa die Touristen in der Schaukäserei in Pringy zu sehen bekommen, wäre aber falsch. Denn wer den schier endlosen Parcours abläuft, stellt fest, wie vielfältig und modern sich der Bezirk präsentiert. Es muss nicht immer Fondue sein: Am Sushi-Förderband von Sushi Mania aus Vuadens herrscht Andrang. Das Greyerzer Unternehmen ist mit dem japanischen Gericht auf Erfolgskurs. Es beschäftigt 95 Mitarbeiter und beliefert Grossverteiler in der ganzen Schweiz.

Voller Enthusiasmus

Auch grosse Unternehmen aus der Industrie wie Liebherr beteiligen sich an der Gewerbeausstellung, die alle vier Jahre stattfindet. Nicht etwa mit kleinen 08/15-Ständen, sondern mit regelrechten Stand-Landschaften, in denen es viel zu entdecken gibt und wo auch Kugelschreiber, Bonbons, Äpfel und andere typische Messe-Geschenke aufliegen. Das Familienunternehmen Hubert Etter et Fils SA aus Vuadens hat keine Ausgabe des Comptoir Gruyérien verpasst. Zum zehnten Mal sind Geschäftsführer Jean-Jacques Etter und seine Frau Roselyne nun schon dabei. «Nach zehn Tagen sind wir kaputt, aber ich liebe es, hier zu sein», sagt Roselyne Etter, eine Jaunerin. Sie hätten diesmal weniger Maschinen ausgestellt, dafür mehr Platz gelassen für die Begegnung mit den Besuchern an den Stehtischen. «Zu unserem Glück», so der Tenor zweier Pärchen aus Jaun, denen Roselyne Etter Bier und Weisswein serviert. Die vier haben es an Stand Nummer 141 von über 200 geschafft. Sie sind schon vielen Bekannten über den Weg gelaufen, und ihnen gefällt, was sie bisher gesehen haben. In Bulle sei die Messe immer schön, in Freiburg weniger, finden sie. Sohn Sylvain Etter, der ebenfalls im Familienbetrieb mit 65 Angestellten arbeitet, ist mit einer Senslerin verheiratet und kann den Vergleich mit der Sensler Messe in Tafers ziehen, die er vor zwei Jahren an ihrer Erstausgabe besucht hat. «Das Comptoir Gruyérien ähnelt viel mehr der Sensler als der Freiburger Messe, wegen des Fokus auf die Regionalität», sagt er.

Für das Unternehmen Hubert Etter steht es ausser Frage, an der Greyerzer Messe dabei zu sein. «Auch wenn uns in der Region schon fast alle kennen, ist es wichtig, präsent zu sein und die Neuigkeiten präsentieren zu können», sagt Sylvain Etter. Das Geld für die Standausgaben werde in den Jahren zuvor bewusst auf die Seite gelegt, so Jean-Jacques Etter.

Ein einziges Dauer-Apéro

Andere Dimensionen zeigen sich auch am Stand der Junior Chamber International Greyerz (JCI), die das Comptoir 1987 ins Leben gerufen hat. Die modern gestaltete Apéro-Zone der JCI, in der während zehn Tagen 40 Apéros stattfinden, ist etwa so gross wie die Eingangshalle des Schauspielhauses Equilibre in Freiburg. Und sie steht nicht etwa in einem Zelt am Rande der Ausstellung, sondern mitten im Parcours. Das Schreinerei-Zimmerei-Unternehmen Pittet Frères aus Vaulruz hat sogar einen «Kiosque à musique» aus Holz nachgebaut, in dem es nun an seiner Bar die Besucher zum Apéro empfängt. «Pour quelques instants de convivialité» steht dort geschrieben. Für einige gesellige Momente.

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