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«Am Ende siegte die Moral»

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Nur gerade ein Punkt trennte das zweitplatzierte Plaffeien vom drittplatzierten St-Aubin. Was im Vorfeld der Partie viel Spannung und Spektakel versprach, entpuppte sich im Verlaufe des Spiels als raue Begegnung, die von hitzigen Diskussionen geprägt war. Die Startphase verschlief Plaffeien. Das Heimteam kam quasi im Zweiminutentakt zu einem Abschluss: Ein Weitschuss von Arbnor Ademaj traf das Gehäuse nicht (6.), Ajdaraj konnte die freie Schussbahn aus Tornähe nicht verwerten (12.), und Ndiaye verfehlte mit seinem Fallrückzieher das Ziel nur knapp (24.). Plaffeien konnte froh sein, dass St-Aubins Treffgenauigkeit zu bemängeln war. Zudem konnten sich die Gäste auf Torhüter Christian Piller verlassen.

Plaffeien bekundete grosse Mühe im Aufbauspiel und hatte mit dem hohen Pressing der Gegner zu kämpfen. Hinzu kamen viele Ballverluste. Zum Glück nahm das Spiel eine Wende: Eine umstrittene Rote Karte gegen St-Aubins Dias (26.) brach den Lauf des Heimteams. Mit dem Entscheid hatte der Unparteiische eindeutig Öl ins Feuer des ohnehin schon sehr kampfbetonten Spiels gegossen. Somit musste er nicht nur gegen die Spieler auf dem Platz, sondern auch gegen deren Anhänger antreten – und das erst nach einer knappen halben Stunde. Für Plaffeien war das mental auch keine leichte Situation, denn plötzlich griff auch noch der «zwölfte» Mann ins Geschehen ein. Trotz des rauen Gegenwindes, den die Gäste und der Unparteiische spürten, konnte Björn Egger seine Farben kurz vor dem Pausenpfiff in Führung schiessen. Eine Hereingabe von Yves Käser landete direkt vor Eggers Füssen, der mühelos zum 1:0 einschieben konnte.

Plaffeien mit kühlem Kopf

Das Blatt hatte sich nach der Pause definitiv sich gewendet, denn während sich St-Aubin sowohl auf den Zuschauerrängen als auch auf dem Platz zu stark von Emotionen lenken liess, konnte Plaffeien immer besser damit umgehen und bewahrte bei hitzigen Situationen einen kühlen Kopf. Das Heimteam geriet völlig aus dem Konzept. Die Schlussminute war dafür sinnbildlich: Bei einem Angriff Plaffeiens lief Käser aus seiner Offside-Situation raus, was sich Kryeziu zunutze machte und Egger mit einer Flanke bediente. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und jagte das Runde in das Eckige und machte somit den Sack zu.

Das Team von Joël Durret wurde nicht nur fussballerisch, sondern auch mental auf die Probe gestellt. Plaffeien meisterte diese Aufgabe souverän und kann sich über hochverdiente drei Punkte freuen. «Es war ein sehr turbulenter Match, der zwar zu Beginn hohes Tempo hatte, doch danach zu stark von den Emotionen gelenkt wurde», resümierte Durret. «Nach der Roten Karte ist nicht mehr viel gespielt, sondern nur noch geredet worden, was den Spielfluss beeinflusst hat.» Die Mannschaft sei von überall her bearbeitet worden. In solchen Situationen die Ruhe zu bewahren sei extrem schwierig, aber man habe gut darauf reagiert. «Wir haben praktisch immer im richtigen Moment die Tore geschossen und sind dementsprechend froh, dass wir diesen Spitzenkampf gewinnen konnten», sagte ein sichtlich erleichterter Durret.

Telegramm

St-Aubin/Vallon – Plaffeien (0:1) 1:2

Centre Sportif. 80 Zuschauer. SR: A. Barbey. Tore: 45.(+2) B. Egger 0:1. 70. Ajdaraj 1:1. 89. B. Egger 1:2.

FC St-Aubin/ Vallon: Hausherr; Clemente, Toure, Collaud, Ndiaye; Sekovski, Arbnor Ademaj, Rexhaj (62. Ramabaja); Dias, Arton Ademaj, Ajdaraj.

FC Plaffeien: Piller; Boschung (77. Willa), Schafer, Cardinaux, Wider; Sommer (64. Heimo), Messerli, S. Egger; Mast (75. Kryeziu), Käser, B. Egger.

Bemerkung: Rot für Dias (26.).

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