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«Am liebsten mag ich Spatzen»

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Niemand geht gerne freiwillig ins Spital. Doch die Ausstellung «Vogelwelten» des Fotografen Anton Riedo dürfte Patientinnen und Patienten, Angestellte sowie Besucher und Besucherinnen aufheitern. Der passionierte Amateurfotograf zeigt in den Gängen des Spitals noch bis im Mai 60 seiner besten Vogelbilder. Sie bestechen durch ihre Details, die Farben und ihre ungewöhnliche Perspektive: Der Betrachter kommt den Vögeln so nahe, wie das in der freien Natur sonst kaum möglich ist.

Seit der Kindheit ein Hobby

«Alle Fotos habe ich in den letzten fünf Jahren aufgenommen», sagt Anton Riedo. Er lebt zwar schon seit langem in Ostermundigen, aufgewachsen ist er aber in Tentlingen. Seit seiner Kindheit fasziniert ihn die Fotografie, und er hat an zahlreichen Fotowettbewerben teilgenommen. 2002 ist er in die Ehrenloge deutscher Amateurfotografen aufgenommen worden. Seine fotografischen Ausflüge führen ihn durch die ganze Schweiz. Alle Bilder hat er zwar in der Schweiz gemacht, doch sind nicht nur hier ansässige Vögel dabei, sondern beispielsweise auch Zugvögel, die in der Schweiz überwintern. Im Gepäck hat er jeweils neben seiner Kamera auch viel Zeit und Geduld.

Am liebsten Spatzen

So kann es gut sein, dass der 72-Jährige an der Uferpromenade des Thunersees am Boden sitzend zu sehen ist, mit der Kamera im Anschlag. «Andere fahren in den Amazonas, um einen ganz speziellen Vogel zu fotografieren. Ich finde, wir haben bei uns auch viele schöne Tiere», erzählt er und verrät sogleich: «Am liebsten hätte ich die ganze Ausstellung mit Spatzen gemacht.» Diese kleinen Tierchen seien sein Lieblingssujet. «Ich werde nicht müde, ihnen zuzusehen.»

So munter die Spatzen unterwegs sind, so flink sind sie auch. Wenige Bruchteile von Sekunden bleiben ihm jeweils, um eine Szene mit seiner Nikon Spiegelreflexkamera festzuhalten. Um die gewünschte Schärfe zu erzielen, stellt er die Aufnahmezeit auf eine Achttausendstelsekunde und geht mit den Tieren auf Augenhöhe. «Es ist jedes Mal eine Herausforderung.» Er habe zwei Jahre gebraucht, um die Spatzen und ihr Verhalten besser kennenzulernen.

Schneehuhn fehlt noch

Vögel wird Anton Riedo auch weiterhin im Fokus behalten. Viele hat er fotografiert, einer fehlt noch auf seiner Liste. «Ich würde gerne mal ein Schneehuhn vor die Linse bekommen», sagt er. Dies hängt auch mit einer Kindheitserinnerung zusammen. Vor Jahrzehnten habe er einmal eines am Schwarzsee geknipst. Doch leider nicht mit einer guten Kamera. «Das Bild ist nicht gut geworden.» Er hofft, dass er die verpasste Gelegenheit nachholen kann. «Ich bin ein geduldiger Mensch – und ein angefressener Fotograf.»

Spital HFR, Tafers. Ausstellung «Vogelwelten» noch bis 2. Mai 2021. Täglich von 9 bis 20 Uhr.

 

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