Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Am Montag gehts los

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am Montag gehts los

Eröffnung der Herbstjagd

720 Jäger, 10 weniger als im Vorjahr, haben in diesem Jahr das Jagdpatent gelöst. Für sie hat das lange Warten ein Ende, denn am Montag, dem 22. September, beginnt die Jagd.

Im Kanton Freiburg sind folgende Tierarten jagdbar: Reh, Gams, Hirsch, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Murmeltier, Baummarder, Steinmarder, Wasserwild (z. B. Enten und Kormorane) sowie verschiedene Vögel (z. B. Rabenkrähen und Tauben).

Keine Rehjagd im Gebirge

In einer Pressemitteilung erinnert das Amt für Wald, Wild und Fischerei daran, dass in der Jagdsaison 2003/04 gemäss Jagdplan zirka 1300 Rehe (Vorjahr 1292 Abschüsse), 370 Gämse (369), 15 Hirsche (5), Wildschweine (36) und Füchse (2239) geschossen werden können. Für die Wildschweine und Füchse gebe es keinen Jagdplan.

Die Rehjagd dauert vom 22. September bis zum 18. Oktober. Dort, wo das Wald-Wild-Verhältnis gestört ist, bis 25. Oktober. «Der Jagddruck soll hauptsächlich in jenen Gebieten ausgeübt werden, wo die Verjüngung der durch den Orkan Lothar zerstörten Waldflächen mit standortgerechten Baumarten schwierig ist. Hingegen wird das Reh in den Gebirgsgegenden – infolge der noch tiefen Bestände – nicht gejagt», schreibt das Amt.

Die Gamsjagd dauert bis zum 4. Oktober. In den eidgenössischen und kantonalen Jagdbanngebieten wie z. B. dem Breccaschlund würden Spezialjagden durchgeführt.

Die Hirschjagd dauert auch bis zum 4. Oktober. Falls während dieser Periode die 15 Hirsche nicht geschossen werden, wird die Jagd bis 11. Oktober verlängert. Nötigenfalls werden zusätzliche Abschüsse im November stattfinden.

Laut dem Amt haben die Wildschweinbestände im Kanton Freiburg stark zugenommen, insbesondere im Broye- und Seebezirk, aber auch in den Voralpen. «Die Schwarzwildbestände müssen bejagt werden, um die Schäden an den landwirtschaftlichen Kulturen zu reduzieren», fährt das Amt fort.

Weil die Bestände noch zu tief seien, könne keine Hasenjagd gestattet werden. Vor kurzem habe zum ersten Mal eine Regulierungsjagd des Steinwilds im Gebiet Dent-de-Lys und Vanil-des-Arts stattgefunden. Dabei seien drei Geissen und ein Bock erlegt worden.

Jagdtage und Jagdzeiten

Im Flachland darf laut Mitteilung an Sonn- und Feiertagen sowie am Dienstag und am Freitag in den Monaten September und Oktober nicht gejagt werden. Ab November könne auch am Dienstag das Haarraub- und Schwarzwild gejagt werden. «Spaziergänger sollen also nicht erstaunt sein, wenn sie zum Beispiel im Wald jagende Hunde antreffen», hält das Amt fest und gibt zu verstehen, dass im Gebirge an Sonn- und Feiertagen sowie ab November an Freitagen nicht gejagt werden dürfe. «Sobald und solange die Sichtverhältnisse eine genaue Ansprache erlauben, darf gejagt werden, im September frühestens ab 6.30 Uhr bis spätestens 20 Uhr, im Oktober von 7 Uhr bis 19.30 Uhr.»

30 Schongebiete

Das Amt für Wald, Wild und Fischerei macht auch darauf aufmerksam, dass im Kanton zirka 30 Wildschutzgebiete existieren, in welchen die Jagd total oder teilweise verboten sei, so z. B. im Grossraum der Stadt Freiburg, in den Düdingermösern und neu im grössten Teil des Bouleyres-Waldes in Bulle. Es erinnert auch daran, dass die Regulierung der Wildbestände unerlässlich sei, Wald- und Feldspaziergänge aber natürlich auch während der Jagd möglich seien. az

Mehr zum Thema