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Am Murtensee steht steingewordene Liebe

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Seit 2015 lässt die Kulturkommission Murten am Seeufer beim kleinen Hafen Skulpturen aufstellen. Die Werke werden jährlich ausgewechselt und stammen in der Regel von Freiburger Künstlern. Dieses Jahr hat der 35-jährige Saane­bezirkler Démian Wüst eine Steinfigur auf das Podest im Teich gestellt. Die Skulptur heisst «Love» und entstand in Wüsts Atelier in Freiburg. Es sei das grösste in einer Reihe von 16 Objekten, sagte der Künstler während der gestrigen Präsentation seines Objekts. Er habe während sechs Monaten daran gearbeitet. Er habe die Skulptur aus einem einzelnen Block Walliser Marmor gehauen. Wichtig sei es ihm gewesen, den Kontrast zwischen dem unbearbeiteten Rohgestein und dem bearbeiteten Teil hervorzuheben.

Die Kulturkommission habe sich fast einstimmig für Wüsts Arbeit ausgesprochen, sagte Museumsdirektor und Pro­jektleiter Ivan Mariano. Das Gremium habe sich vorgenommen, zwischen Stilen und Materialien abzuwechseln. Letztes Jahr war Bronze angesagt, dieses Jahr Stein. «Abgesehen davon passt das Objekt gut in dieses Umfeld.» Wer die Skulptur kaufen möchte, muss den Transport genau planen. Das Gebilde ist 800 Kilogramm schwer.

Eine «Kunstplattform am See»

Der frühere Standort des «L’oiseau amoureux» von Niki de Saint Phalle im Biotop beim kleinen Bootshafen dient der Murtner Kulturkommission und dem Museum seit 2015 als «Kunstplattform am See». Wüsts Figur ist die dritte an diesem prominenten Standort an der Seepromenade. Die Reihe begann mit der «Wächterin – la Gardienne» von Anna Coudray aus Düdingen und Bertrand Kurzo aus der Freiburger Unterstadt. Letztes Jahr stellte die Waadtländerin Simone Mayor den «Mann mit der ausgestreckten Hand» aus.

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