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Am Samstag bis 17 Uhr shoppen – die Abendverkäufe enden aber um 20 Uhr

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Autor: arthur Zurkinden

Mit 62 zu 23 Stimmen und 5 Enthaltungen hat das Kantonsparlament der Revision des Gesetzes über die Ausübung des Handels verabschiedet und so den Ladenöffnungszeiten am Samstag bis 17 Uhr zugestimmt. Dagegen war die SP und die Mehrheit des Mitte-Links-Bündnisses.

Zuvor hat der Rat mit 70 zu 24 Stimmen beschlossen, die Dauer der wöchentlichen Abendverkäufe um eine Stunde zu verkürzen. Gegen eine Kürzung sprachen sich vor allem die deutschsprachigen CVP- und FDP-Vertreter aus.

Abwägung der Interessen

Die Kürzung der Dauer der Abendverkäufe kam zustande, weil nebst der Ratslinken auch eine Mehrheit der bürgerlichen Vertreter zur Überzeugung gelangte, dass die Interessen aller Beteiligten abgewogen werden müssen. So dachte die Mehrheit des Grossen Rates auch an die Verkäuferinnen, aber auch an die kleinen und Fachgeschäfte, die kaum ein Interesse an den Abendverkäufen haben. So schloss sich auch der FDP-Sprecher Yvan Hunziker der Meinung der Ratslinken an, dass nur die Grossverteiler und Warenhäuser von den Abendverkäufen profitieren.

Dafür war sich die bürgerliche Mehrheit einig, dass die Läden am Samstag wiederum bis 17 Uhr geöffnet bleiben müssen, weil dies heute einem echten Bedürfnis entspricht. Laut CVP-Sprecher Charles de Reyff tragen längere Öffnungszeiten am Samstag gerade in der Stadt auch zur Animation des Wochenendes und zu vielen Begegnungen bei.

Die Ratslinke wehrte sich aber auch gegen längere Öffnungszeiten am Samstag. So konnte SP-Sprecherin Andrea Burgener die Meinung des Staatsrates nicht teilen, dass die Freiburger Geschäftsleute die gleichlangen Spiesse haben müssen wie jene der andern Kantone, wenn dies auf dem Buckel des Verkaufspersonals ausgetragen werde. «Längere Ladenöffnungszeiten bringen auch wirtschaftlich keine Vorteile», gab sie sich überzeugt. Wer 100 Franken zur Verfügung habe, könne damit auch bei längeren Öffnungszeiten nicht mehr einkaufen.

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