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Amateure und Profis auf der Bühne

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Die Geschichte des Freiburger Theaterfestivals Friscènes begann vor zehn Jahren als Idee einer Handvoll Freiburger Studierender. Nachdem diese selbst an einem Theaterfestival teilgenommen und sich dort nicht besonders willkommen gefühlt hatten, beschlossen sie, ihr eigenes Festival zu gründen und alles anders zu machen: Sie wollten Amateur- und Berufstheater zusammenbringen, Brücken unter den Theaterschaffenden, aber auch zwischen Künstlern und Publikum bauen und dafür sorgen, dass sich alle wohlfühlten. So fand 2008 die erste Ausgabe des Festivals Fri­scènes statt – und die Idee kam an. Inzwischen ist aus der studentischen Veranstaltung ein anerkanntes Festival geworden, das nun vor seiner zehnten Ausgabe steht. Das Budget beläuft sich mittlerweile auf rund 40 000 Franken; die Organisatoren arbeiten aber nach wie vor ehrenamtlich. Die Grundgedanken seien immer noch die gleichen, sagte die Administrative Leiterin Isabelle Munyankindi am Montag vor den Medien. «Wir wollen ein Begegnungsort für professionelle und nicht professionelle Theaterschaffende sein. Beide Pfeiler sind uns wichtig, und die Reaktionen von Künstlern und Publikum zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

Vielfältiges Theater

Das Erfolgsrezept aus den vergangenen Jahren führen die Verantwortlichen denn auch für die zehnte Ausgabe von Friscènes fort, die vom 7. bis zum 14. Oktober stattfindet, grösstenteils im Nouveau Monde im Alten Bahnhof. Auf dem Programm stehen fünf professionelle Stücke sowie sechs Stücke von Laientheatern. Die Amateurtruppen stellen sich dem Urteil einer professionellen Jury, welche Preise für das beste Stück, die beste Regie und die besten schauspielerischen Leistungen vergibt. Zudem wird auch ein Pub­likumspreis verliehen.

Bei der Programmierung habe sie dieses Jahr besonders viel Wert auf Vielfalt gelegt, sagte die Künstlerische Leiterin Noémy Menyhart. So gebe es nebst Theater im engeren Sinn auch Clownerie, Tanz und Musik zu sehen. So findet sich unter den Profi-Truppen etwa das freiburgisch-amerikanische Clown-Duo Les Diptik mit dem Stück «Hang up» um zwei verstorbene Clowns, die auf ihre Reinkarnation warten und dabei über das Leben und die Welt philosophieren. Die französische Compagnie L’ Eternel Eté ihrerseits präsentiert eine neue Interpretation der chinesischen Legende um den «Kreidekreis», ausschliesslich mit den Mitteln der Körpersprache und des Tanzes.

Fast achtzig Bewerbungen

Auch bei den sechs Amateurtheatern ist die Bandbreite gross: Sie reicht vom Ein-Mann-Stück bis zum Kollektiv mit elf Schauspielern, von der Komödie bis zum Drama, von der Clownerie bis zum britischen Humor. Die Truppen – alle französischer Sprache – kommen aus der Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Sie habe sie aus knapp achtzig Bewerbungen ausgewählt, so Noémy Menyhart.

Ein Konzert zur Eröffnung

Erstmals in der Geschichte von Friscènes gibt es zur Eröffnung ein Konzert: Am 7. Oktober spielt im Fri-Son die Westschweizer Gruppe Street Lemon mit ihren Instrumenten aus Recycling-Material. Zudem ist mit der Theatergruppe Cerveaux à plume eine der Gewinnerinnen des letztjährigen Wettbewerbs noch einmal zu sehen. Ergänzt wird das Programm wie gewohnt mit einem Theater-Parcours in der Stadt, Ateliers und einem runden Tisch.

Festival Friscènes, Freiburg. Sa., 7. Oktober, bis Sa., 14. Oktober. Infos und ganzes Programm: www.friscenes.ch.

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