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Amgen und Transparenz

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Vor den FN-Aktionären hat Staatsrat Beat Vonlanthen gesagt, die Einzonung in Galmiz sei rechtens, die Umweltorganisationen hätten auf eine Einsprache verzichtet, die Opposition würde von aussen gesteuert. Diese Darstellung blendet einiges aus:
– Im Raumentwicklungsbericht des Bundes vom 18. März wird die Umzonung kritisiert. Am Beispiel Galmiz wird aufgezeigt, welche Politik für die Ansiedlung von Grossunternehmen in der Schweiz nötig wäre: «Idealerweise würden die Kantone in Absprache miteinander regionale Ansiedlungszonen für Grossunternehmen ausscheiden, nachdem sie deren Standorteignung in Bezug auf Raumentwicklung, Bodenqualität, Umweltschutz, Verkehrsanbindung, Immissionskapazität usw. abgeklärt haben.»
– Das erpresserische Argument, sie würden 1200 Arbeitsplätze gefährden, hat die Freiburger Umweltorganisationen von einer Einsprache abgehalten. Doch der WWF, Pro Natura und Greenpeace Freiburg, die mehrere Tausend Mitglieder haben, sind gegen Galmiz. Sie haben die Kundgebung vom 3. April unterstützt. Das taten auch über ein Dutzend nationale Organisationen, unter anderem die Bauerngewerkschaft «uniterre», und die globalisierungskritische Bewegung «attac», die vor allem in der Westschweiz verankert sind. Die gemäss Beat Vonlanthen «nicht genau eruierbare Opposition, die von ausserhalb des Kantons gesteuert wird», ist ein Netzwerk von Organisationen mit zehntausenden Mitgliedern. Das Aktionskomitee Galmiz hat Amgen darauf hingewiesen «dass der Widerstand gegen den Standort Galmiz noch viel stärker und militanter werden könnte»,. Amgen schätzt hoffentlich das Widerstandspotential gegen Galmiz etwas realistischer ein als der Staatsrat.

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