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Ammanns Punktlandung im Freiburgerland

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 Eishockey und eine abwechslungsreiche Landschaft: Das komme ihm zu Freiburg in den Sinn, sagte der vierfache Olympiasieger Simon Ammann gestern Abend am gemeinsamen Anlass der Kiwanis-Clubs Murtensee, Laupen-Sensetal und Fryburg-Sense-See. Düdingen sei ihm zwar nicht bekannt gewesen. Das Freiburgerland habe er als Pilot aber schon oft überflogen. «Für einen Piloten eine sehr interessante Landschaft», sagte er. Ammann plauderte vor den geladenen Kiwanis-Mitgliedern aus dem Nähkästchen und hatte die Sympathien mit seiner unverkrampften Art und seinen Pointen, über die er selber lachen musste, sofort auf seiner Seite.

Eben aus den einwöchigen Ferien in England zurück, gehe es ihm super, erzählte Simon Ammann. Zusammen mit seiner Frau habe er drei Tage Sightseeing in London gemacht und die Snooker-WM besucht. «Eines unserer wenigen gemeinsamen Hobbys.» Snooker–eine Variante von Billard–sei wie Skispringen ein sehr mentaler Sport. «Mit Snooker ist es wie mit dem japanischen Essen. Entweder man mag es sehr oder gar nicht», sagte Ammann und verriet, dass japanische Gerichte – nebst den russischen seiner Frau–zu seinen liebsten gehören. Sie beide führten «fast ein bisschen einen konservativen Haushalt». Sie begleite ihn nicht sehr oft an Wettkämpfe, sondern entlaste ihn von zu Hause aus. «Wir haben es ‹u guet› zusammen.»

Zu oft darüber nachgedacht

Als Ammann auf seine Entscheidung zu sprechen kam, mit Skispringen weiterzumachen, applaudierte das Publikum. «Ich habe mir die Frage nach dem Rücktritt in den vergangenen drei bis vier Jahren viel zu oft gestellt.» Denn solange er liebe, was er tue, solange möchte er auch dabei bleiben. Und wenn etwas schiefgehe wie die Spiele in Sotschi, wisse man danach noch viel besser, ob man etwas gerne tue. Ammann lobte sein Team und sagte, er wünschte sich, dass er auch unter den Sportlern mehr Kollegen hätte; dass die Skispringer untereinander öfters den gemeinschaftlichen Weg gingen und am Abend nicht gleich im Hotelzimmer verschwinden würden.

 Vielleicht ändert sich dies nächste Saison ja. An Simon Ammann solls nicht liegen.

 

Zur Person

Erfolgreichster Winterolympionike

Simon Ammann ist in Unterwasser (SG) aufgewachsen und wohnt heute mit seiner Ehefrau Yana Ammann in Schindellegi im Kanton Schwyz. Mit der Russin ist er seit 2010 verheiratet. Seine grössten Erfolge feierte der Skispringer bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City und 2010 in Vancouver, als er jeweils sowohl auf der Normal- als auch der Grossschanze siegte. Mit vier Goldmedaillen ist Ammann der erfolgreichste Skispringer bei olympischen Einzelwettbewerben und der erfolgreichste Schweizer Winterolympionike. Im März 2014 gab er bekannt, dass er seine Karriere trotz der enttäuschenden Resultate an den Spielen in Sotschi fortsetzt (die FN berichteten).ak

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