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Amys Mikrofon glitzerte in Blau und Weiss

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Es scheint den Musikern in Avenches gefallen zu haben: Die Sängerin KT Tunstall etwa meldete sich am Tag ihres Auftritts auf Facebook: «Backstage ist in Europa immer ein wenig anders.» So kommentierte sie das Foto der gut gelaunten Band von Amy MacDonald im Whirlpool hinter der Bühne. Am zweiten Konzertabend des Festivals Rock Oz’ Arènes brachten die beiden Sängerinnen Amy MacDonald und KT Tunstall am Donnerstag ein Stück Schottland in die Arena.

Zarte Töne in der Arena

Mit Dudelsackklängen stimmte eine erstmals zusammenauftretende Pipes-and-Drums-Band mit Mitgliedern aus Freiburg, Lausanne, Genf und dem Jura auf den Abend ein. «Wir haben uns auf ein Inserat der Veranstalter gemeldet», sagte Marc Stritt, Präsident der Fri-Pipes, den FN.

Sängerin KT Tunstall, deren Hit «Suddenly I See» aus zahlreichen Filmen und Fernsehserien bekannt ist, eröffnete anschliessend das Programm. «Es ist schön, zurück in der Schweiz zu sein!», begrüsste sie die Zuschauer fröhlich auf Französisch und gab mit einem «Merci, c’est tout!» vor, mit ihren Fremdsprachenkenntnissen am Ende zu sein. Doch die quirlige Sängerin radebrechte munter weiter inihrem Französisch-Englisch-Gemisch und wickelte das Publikum sofort mit ihremCharme ein. Nach einem ihrer älteren Lieder legte sie dieWesterngitarre beiseite undsetzte sich für einen ihrer neuen Songs ans Elektropiano. Das melancholische aktuelle Album entstand vor dem Hintergrund ihrer Scheidung und dem Tod ihres Adoptivvaters. «Ja, ich kann Klavier spielen!», kommentierte die zierliche 38-Jährige den Instrumentwechsel lachend. Die überschaubare Arena in Avenches eignet sich auch gut für die leisen Töne. Tunstall präsentierte mit «Yellow Flower» ein kleines Juwel. Das Intro der ruhigen Melodie erinnert ein wenig an «Imagine» von John Lennon, später stellenweise an den Beatles-Song «Across the Universe». Doch die Vollblutmusikerin hatte auch folkig-rockige Töne drauf, schnalzte mit der Zunge, nahm mit einer Plastiktröte ein Sample für ihr Loop-Gerät auf und erzählte, wie viel Spass ihr ein Videodreh mit Pferd und Schwert gemacht habe. Nach fünf Viertelstunden verabschiedete sich die Schottin samt Band mit dem Hit «Suddenly I See» und einer A-capella-Version eines ihrer Songs, «spécial» für Avenches.

Mit glitzerndem Mikrofon

Mit diamantenen und blauen Glitzersteinchen war Amy MacDonalds Mikrofon im Muster der schottischen Flagge besetzt. Sie sei ganz begeistert vom atemberaubenden Konzertort in der Arena, sagte sie. Die 25-Jährige hatte ein gemischtes Programm mit Songs von ihren drei Alben im Gepäck. Natürlich war auch ihr Hit «This Is the Life» dabei. Nirgends habe sie treuere Fans als hier, meinte sie und bedankte sich: «Das ist schon etwas!» Auch scherzte MacDonald über ihren schottischen Akzent, für den sie viele lieben: «Stellt euch vor, wie mühsam das ist, wenn euch niemand versteht!» Zum mitreissenden Song «Slow It Down», den sie vor einem Jahr in Freiburg bei der TV-Sendung «SRF bi de Lüt» vorstellte, animierte sie zum Mitmachen. Und während im Publikum eine schottische Flagge wehte, ging der Abend mit einer Zugabe über einen leuchtenden Stern in der dunklen Nacht zu Ende. Offenbar hat MacDonald ihren Auftritt in der Arena genossen: Gestern dankte sie auf Twitter für den wundervollen Abend.

Rock Oz’ Arènes: Schlussendlich doch ausverkauft

U nd sie gingen am Don nerstag an der Abend kasse dann doch noch weg – die allerletzten Billette für den zweiten Festivaltag mit Headlinerin Amy MacDonald. Der Elektro abend mit David Guetta am Freitag war bereits seit Januar ausgebucht, die Konzerte von Mittwoch und Samstag seit drei Wochen.

«Erstmals in der Festival geschichte sind alle Aben de ausverkauft», freute sich die Presseverantwortliche des Festivals Rock Oz’ Arènes, Valentine Jaquier. «Bisher hatten wir auch kein solches Glück mit dem Wetter.» 32 000 Tickets wurden insgesamt verkauft, 8000 pro Veranstaltung. ea

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