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An der Schwelle zum Spitzenteam

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Seinen prägnantesten Auftritt hatte Präsident Laurent Haymoz, bevor die Pressekonferenz überhaupt begonnen hatte: Sein strenges, lautes «S’il vous plaît» erfüllte die gesamten Räumlichkeiten des Sportscafé und liess die anwesenden Spieler, die zuvor noch angeregt miteinander diskutiert hatten, wie getadelte Schulbuben verstummen.

Haymoz’ weitere Ausführungen waren dann weniger spektakulär, die Formulierung der Zielsetzung vage. «Mindestens gleich gut sein wie letztes Jahr», «eine gute Saison spielen», «wenn möglich den Halbfinal erreichen» oder «wenn wir nicht zu viele Verletzte haben, wenn möglich sogar weiter kommen als in den Halbfinal», waren die Kernaussagen des Präsidenten.

 Als Spitzenklub wahrgenommen

Immerhin lässt sich aus diesen ableiten, dass Gottéron auch in dieser Saison gewillt ist, um die vorderen Plätze und in den Play-offs um den Titel mitzuspielen. Dieses neue, ambitionierte Freiburg beschränkt sich nicht auf die Selbstwahrnehmung. Seit Freiburg in den letzten Jahren aufgerüstet hat, wird Gottéron auch von aussen als Spitzenteam betrachtet. «Es ist ein Klub mit grossen Ambitionen. Hier kann man um die Meisterschaft spielen, das macht es natürlich interessant», nennt etwa Sebastian Schilt als Hauptgrund für seinen Wechsel von Langnau nach Freiburg. Sebastian Sutter, der von den Kloten Flyers zu Gottéron stiess, unterstreicht die Attraktivität seines neuen Klubs. «Als Gegner hatten wir immer Respekt vor Freiburg, das zuletzt stets eine gefährliche Mannschaft stellte. Das Angebot von Gottéron hat mich deshalb angemacht.»

 Mit Transfers zufrieden

Trainer Hans Kossmann ist zuversichtlich, dass Gottéron den Status als Spitzenteam in dieser Saison bestätigen kann. Die Mannschaft sei noch einmal stärker geworden. «In der Verteidigung haben die Zuzüge von Joel Kwiatkowski, Sebastian Schilt und Sandro Wiedmer das Kader verbessert und den wichtigen Konkurrenzkampf erhöht.» Und auch in der Offensive sei er zufrieden mit den Transfers. Greg Mauldin habe sich bereits sehr gut integriert und bringe Intensität ins Spiel, Sebastian Sutter zeige auch im Training seinen stets vorbildlichen Einsatz. «Er hat schon viele Schüsse abgeblockt. Leider oft mit dem Fuss», so Kossmann schmunzelnd. Leider deshalb, weil Sutter wegen einer Fussverletzung momentan nicht trainieren kann. «Aber es ist nichts gebrochen, er wird bald wieder auf dem Eis sein.» Schliesslich lobte Kossmann auch noch die letzten Zuzüge, den jungen Stürmer Melvin Merola und Torhüter Benjamin Conz. «Merola hat seinen Job in den Testspielen stets gemacht. Er ist ein Spieler, auf den man in den nächsten Jahren zählen kann.» Und Conz habe bisher «sehr gut» gespielt. «Das alles stimmt mich sehr zuversichtlich.»

 Aus Fehlern lernen

Kossmann hofft, dass sein Team die Lehren aus dem klaren Halbfinal-Aus in den vergangenen Play-offs gegen Bern gezogen hat. «Da hatten wir gesehen, dass diese Partien plötzlich auf einem anderen Niveau, mit einer anderen Intensität geführt wurden. Eventuell hatten das bei uns nicht ganz alle verstanden.» Die Spiele in der European Trophy, die bisher bei vier Niederlagen aus fünf Spielen wenig erfolgreich verlaufen sind, seien deshalb ein guter Test. «Es ist ein anderes Eishockey. Wir sind uns nur die Spielweise aus der Schweizer Liga gewohnt. Hier aber treffen wir auf Teams, die ein anderes Eishockey spielen, ein physischeres, das uns ans Limit bringt. Doch wir haben uns angepasst und gesteigert.»

Aus Niederlagen lernen, sich an sich ändernde Situationen und Gegner anpassen und in den wichtigen Momenten steigern: Das möchte Hans Kossmann von seinem Team auch in der Meisterschaft sehen. Ob das gelingt oder nicht, wird darüber entscheiden, ob Gottéron auch dieses Jahr ein Wörtchen um die vordersten Ränge mitreden wird.

 

«Hier kann man um die Meisterschaft spielen, das macht es natürlich interessant.»

Sebastian Schilt

Gottéron-Verteidiger

Spielplan: Erster Match definitiv am 14. September

Lange stand wegen der Bauarbeiten rund um das St. Leonhard hinter dem ersten Saisonspiel Gottérons noch ein Fragezeichen. Nun allerdings ist definitiv, dass das Spiel Gottéron – Biel am Freitag, 14. September, stattfinden wird, wie Gottérons Generaldirektor Raphaël Berger gestern sagte.

Verschoben wurde derweil der auf den 1. Dezember angesetzte Match gegen den SC Bern. Da an diesem Abend in der Stadt Freiburg der St.-Nikolaus-Umzug stattfindet, wollten die Verantwortlichen nicht auch noch ein Risikospiel durchführen. Der Match findet deshalb am Sonntag, 2. Dezember, um 15.45 Uhr statt. fm

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