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«Andrey-Trümpfe» stachen

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Badminton NLA – Kerzers und sein Problem mit den Drei-Sätzern

Autor: Von MICHEL SPICHER

Nach der letzten deutlichen 1:7-Niederlage gegen Yverdon wurde von der Union Tafers-Freiburg am Mittwoch eine Reaktion gefordert. Mit einem 3:5 in Solothurn haben die Sensler denn auch einen Punkt erkämpft. Einmal mehr waren es die «Andrey-Trümpfe», die gestochen haben. Sie haben die beiden ersten Einzel und zusammen das Doppel gewonnen. Eine besondere Genugtuung erfuhr dabei Olivier Andrey, der im Einzel Christian Bösiger schlug. Der Solothurner ist nicht irgendwer, sondern der amtierende Schweizermeister, der von Swiss Badminton als einziger Athlet für Olympia unterstützt wird. Bis vor kurzem durfte auch Olivier Andrey auf die Unterstützung des Verbandes zählen, neuerdings muss er sich seinen Traum von Peking aber alleine erkämpfen und finanzieren. «Als ich mein Einzel begann, hatten wir bereits einen Punkt gewonnen. So konnte ich ohne Druck spielen», freute sich der ältere der Andreys denn auch über seinen Erfolg. «Ich musste geduldig spielen und durfte mit meinen Angriffen den Punkt nicht zu sehr suchen.»

Einen Schritt vorwärts gemacht

Im Schatten der beiden Wünnewiler haben Lukas Zurkinden und Dominique Aebischer ihre Fortschritte unter Beweis gestellt. Auch wenn die beiden wegen mangelnder Erfahrung und dummen Eigenfehlern das Doppel schliesslich verloren haben, können sie mit ihrer Leistung zufrieden sein. Sollte ihre spielerische und taktische Entwicklung weiter so vorangehen, werden sie bereits in der Rückrunde für die eine oder andere Überraschung gut sein.Die Frauen ihrerseits standen auf verlorenem Posten. Am Ende mussten sie sich gar ohne Satzgewinn geschlagen geben, obwohl sie im Doppel lange Zeit gut mithielten. Jeweils gegen Ende der Sätze verschliefen sie die Ballwechsel und mussten ihre Gegnerinnen schliesslich ziehen lassen.

Solothurn – Tafers-Freiburg 5:3 (11:8)

Männer: Bösiger – O. Andrey 21:23, 21:14, 14:21; Eggenschwiler – M. Andrey 21:23; 16:21; Von Duisburg – Zurkinden 15:21, 21:15, 21:17; Eggenschwiler/Konakh – M. Andrey/O. Andrey 19:21, 12:21; Bösiger/Prieto – Zurkinden/Aebischer Dominique 21:17, 13:21, 21:19. Frauen: Fischer – Heiniger 21:16, 21:12; Fischer/Fischer – Sommer/Heiniger 21:13, 21:17. Mixed: Fischer/Konakh – Chollet/Aebischer 21:9, 21:16.Einen Punktgewinn hat der BC Kerzers in La Chaux-de-Fonds verpasst. Einmal mehr äusserst knapp haben die Seeländer drei Mal erst im Entscheidungssatz verloren. Spiele, die sehr eng waren und die ohne weiteres ein positives Ende hätten nehmen können. Eine Situation, die das Team von Stephan Schneider bereits mehrere Male in dieser Saison durchlebt hat. «Nach den vielen verlorenen Drei-Satz-Spielen haben wir zuletzt viel Kondition trainiert, um im dritten Satz jeweils auch physisch mithalten zu können», erklärt Schneider. «Und trotzdem haben wir auch in La Chaux-de-Fonds immer den Kürzeren gezogen. Ich glaube langsam, dass es eher ein mentales, denn ein konditionelles Problem ist.» Dafür spreche auch die Tatsache, dass Gustavo Sanz im zweiten Herrendoppel gegen Ende des Satzes immer nervöser geworden und das Spiel nicht zuletzt deshalb verloren gegangen sei. «Wenn wir nur ein Drittel der 12 verlorenen Drei-Sätzer gewonnen hätten, hätten wir heute drei bis vier Punkte mehr.»

Schneider mit «Heimvorteil»

Spielertrainer Stephan Schneider sorgte für die Überraschung, indem er im ersten Einzel den favorisierten Fabrice Césari besiegte. Während einige Kerzersner mit den speziellen Licht- und Platzverhältnissen in der Turnhalle von La Chaux-de-Fonds zu kämpfen hatten, genoss Schneider so etwas wie Heimvorteil. «Ich habe Jahre in Chaux-de-Fonds gespielt und kenne die Halle. Das hat mir natürlich schon geholfen, Césari zu besiegen.»Nicht geholfen hat sein Sieg hingegen seiner Mannschaft, die am Tabellenende langsam den Anschluss an die anderen Teams verliert. Doch die Seeländer sind weiter frohen Mutes. «Wir haben nach wie vor Spass am Badminton», lässt Schneider den Kopf nicht hängen. «Wir werden weiter an uns arbeiten, und wenn es uns einmal gelingt, die Drei-Satz-Spiele zu gewinnen, dann landen auch wieder Punkte auf unserem Konto.»

Chaux-de-Fonds – Kerzers 7:1 (14:5)

Männer: Césari – Schneider 18:21, 18:21; Zürcher – J. Sanz 21:15, 21:7; Maillard-Salin – Siegenthaler 20:22, 21:9, 21:19; Zürcher/Steinmann – Schneider/Zimmermann 21:12, 18:21, 21:12; Maillard-Salin/Maeder – G. Sanz/Chuan 21:16, 9:21, 21:17. Frauen: Uvarova – Keller 21:13, 21:11; Jaquet/Uvarova – Braun/Keller 21:12, 21:8. Mixed: Jörg/Césari – Braun/Mattmüller 21:9, 21:8.

Rangliste Nationalliga A

1. Team Basel 3/9 (+10); 2. St.Gallen-Appenzell 3/9 (+10); 3. Adliswil 3/9 (+8); 4. Uzwil 3/9 (+6); 5. Solothurn 4/9; 6. La Chaux-de-Fonds 4/8; 7. Yverdon-Lausanne 3/7; 8. Genf 3/4; 9. Tafers-Freiburg 4/3; 10. Kerzers 4/1.

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